Wurz lehnt Teamchef-Posten in Formel 1 ab

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Alexander Wurz hat freiwillig auf einen Traumjob in der Formel 1 verzichtet.

Der 45-jährige Ex-F1-Pilot hätte neben Toto Wolff, Helmut Marko und Franz Tost der vierte Teamchef eines Rennstalls in der Königsklasse des Motorsports werden können.

Wie der LAOLA1-Gast-Kommentar-Schreiber Gerhard Kuntschik in den "Salzburger Nachrichten" berichtet, hat Wurz nun erstmals bestätigt, dass er vor dem Sommer nach langen Gesprächen die angebotene Rolle bei Williams ausgeschlagen hat.

Der Niederösterreicher ist dem Rennstall seit Langem eng verbunden, als Berater war er für die Engländer tätig, ehe der Posten in die Teamchef-Rolle übergehen hätte sollen. Dafür arbeitete Wurz ein penibel ausgearbeitetes Konzept für die sportliche und kommerzielle Auferstehung des Traditionsrennstalls aus, doch am Ende kam es zu keiner Einigung zwischen ihm und der Williams-Geschäftsführerin Claire Williams - weil es für Wurz nicht passte.

Darüber hinaus ist er in Zukunft auch nicht mehr in beratender Rolle für Williams tätig. Fad wird dem ORF-TV-Experten aber weiterhin nicht, er engagiert sich auf der Langstrecke als Botschafter und Berater des Kölner Toyota-Teams. In der Formel 1 bleibt er Präsident der Fahrervereinigug (GPDA). Mit seinem Vater Franz leitet er zudem die Firma "Test und Training", welcher er die meiste Zeit widmet. Das Unternehmen baut Fahrsicherheitszentren in aller Welt und bildet Berufskraftfahrer aus. Zudem ist er noch als "Coach" aktiv - seinen Söhnen, die allesamt dem Motorsport verfallen sind, steht er mit Rat und Tat zur Seite.

Textquelle: © LAOLA1.at

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