ÖFB-Präsidium tagt: Keine Absteiger aus 2. Liga?

ÖFB-Präsidium tagt: Keine Absteiger aus 2. Liga? Foto: © GEPA
 

Traditionell trifft sich das ÖFB-Präsidium im Vorfeld des Cup-Finales, um Weichenstellungen für die Zukunft zu treffen. So entscheidet der Fußballbund heute unter anderem über die Abstiegsfrage in der 2. Liga.

Das höchste Fußball-Gremium des Landes mit Präsident Leo Windtner an der Spitze sowie den Landespräsidenten Gerhard Milletich (Burgenland), Klaus Mitterdorfer (Kärnten), Johann Gartner (Niederösterreich), Gerhard Götschhofer (Oberösterreich), Herbert Hübel (Salzburg), Wolfgang Bartosch (Steiermark), Josef Geisler (Tirol), Horst Lumper (Vorarlberg) und Robert Sedlacek (Wien) bzw. den stimmberechtigten Bundesliga-Vertretern Christian Ebenbauer (Vorstand), Philip Thonhauser (Admira) und Markus Kraetschmer (Austria) hat sich in erster Linie mit vielen Fragen rund um die Pandemie-Zwangspause in den Meisterschaften des Unterhauses zu beschäftigen.

Dass es keinen Absteiger aus der 2. Liga geben soll, ist so gut wie sicher. Auch, weil in der dritthöchsten Leistungsstufe nicht überall die Punktejagd beendet werden kann.

Fix ist bereits, dass Salzburg, Niederösterreich, Burgenland und Oberösterreich (der Landescup ist abgebrochen worden, Abbruch in den Unterhausligen wird demnächst offiziell) den Spielbetrieb der aktuellen Saison abbrechen werden. Noch warten die Verbände auf genaue Verordnungen für die Bereiche Kantinen, Garderoben, Testen und Tribünen. Im ÖFB-Präsidium soll es heute auch zur Abstimmung über eine mögliche Fristverlängerung der Meisterschaften von 30. Juni auf 4. Juli erfolgen.

Sollte die Frist nicht auf 4. Juli verlängert werden, wird beispielsweise in der Steiermark der Liga-Betrieb nicht mehr aufgenommen.

Einen speziellen Fall gilt es auch aus Kärnten zu behandeln, wo der Landesmeister Treibach in die Regionalliga aufsteigen will. Ein Aufstiegsverzicht war in Treibach (seit 1991/92 durchgehend in der Kärntner Liga) kein Thema. "Wir sind seit über zweieinhalb Jahren das Team, das in der Liga am meisten Punkte holte, die Mannschaft ist für den Aufstieg bereit", erklären die Treibacher.

Das Präsidium wird also auch entscheiden, ob die Regionalliga Mitte 2021/22 mit 17 Vereinen stattfindet, während die Regionalliga Ost noch immer mit nur 13 Mannschaften auf dem Programm steht.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..