Casillas will Spaniens Verband führen

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Gut ein Jahr nach seinem Herzinfarkt schmiedet Iker Casillas große Pläne.

Der einstige Weltklasse-Tormann will Präsident des spanischen Fußball-Verbandes (RFEF) werden. "Ja, ich werde mich um die Präsidentschaft des RFEF bewerben", kündigt er seine Kandidatur auf Twitter an. "Zusammen werden wir unseren Verband auf das Niveau des weltbesten Fußballs hieven."

Nach seinem Herzinfarkt im Mai 2019 sei er "ungefähr einen Monat lang traurig" gewesen, sagt der spanische Weltmeister und zweimalige Europameister im Klub-TV seines portugiesischen Vereins FC Porto. "Ich hatte Angst zu gehen, zu schlafen und mich körperlich anzustrengen. Es war unmöglich."

Mittlerweile fühle er sich gut. Er nehme aber auch viele Medikamente, damit er sich so fühle. "Ich denke, nur Ärzte können sagen, was ich kann oder nicht", sagt der 38-Jährige. Casillas hatte am 1. Mai 2019 im Training beim FC Porto eine Herzattacke erlitten.

"Einige Dinge haben sich seitdem geändert, hauptsächlich in meinem Kopf", sagt der Goalie. Er habe "begonnen, Momente mehr zu schätzen". Manchmal schätzten die Spieler nicht, was sie hätten.

Eine Rückkehr auf den Platz hält er für unwahrscheinlich. "Man muss realistisch sein: Das Wichtigste ist meine Gesundheit." Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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