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Adi Hütter: Welche Vereine bei ihm keine Chance haben

Der Vorarlberger ist bereit für eine neue Trainer-Aufgabe - allerdings nicht um jeden Preis.

Adi Hütter: Welche Vereine bei ihm keine Chance haben Foto: © GEPA

Adi Hütter möchte ab der kommenden Saison wieder auf einer Trainerbank Platz nehmen.

Das bestätigt der österreichische Trainer im Interview mit 90minuten >>>

Die Möglichkeit, noch im Laufe der aktuellen Saison einen Verein zu übernehmen, hatte Hütter zwar. Allerdings entschied er sich bewusst dagegen.

Unter anderem wurde er mit Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht. Der englische Verein steckt in der Premier League aktuell direkt im Abstiegskampf - eine Herausforderung, der sich Hütter nicht stellen möchte. "Was ich überhaupt nicht mag, ist Feuerwehrmann zu spielen", erklärt Hütter im Gespräch mit "90minuten".

"Wenn du irgendwohin kommst, wo es brennt, hast du in zehn, zwölf Spielen niemals die Möglichkeit, deine Spielphilosophie zu entwickeln. Du musst eine ganz andere Art an den Tag legen, was Coachen und Management angeht. Das wollte ich nie. Deswegen habe ich auch jetzt schnell und klar kommuniziert, dass ich erst im Sommer wieder einsteigen möchte", so Hütter.

Neuer Verein muss Ambitionen haben

Doch was muss der neue Verein mitbringen?

"Für mich ist immer am wichtigsten, dass der Verein ambitioniert bleibt. Ich habe keine Lust, zu einem Verein zu gehen, wo es heißt: Wenn wir die Saison zwischen Platz zwölf und 16 beenden, sind wir happy! Da sage ich: Sucht euch besser einen anderen Trainer."

Wenn der Österreicher einen neuen Verein übernimmt, dann nur wenn dieser Klub auch echte Ambitionen hat: "Ich möchte versuchen, hochgesteckte Ziele zu erreichen, ambitioniert zu sein. Ich möchte zwei, drei Jahre lang eine Mannschaft entwickeln und mich stetig verbessern. Dann bin ich der richtige Trainer."

Premier League bleibt Ziel, aber...

Aus welcher Liga dieser Verein kommt, sei da gar nicht so wichtig. "Ich bin wirklich in alle Richtungen offen."

Auch wenn er offen zugibt, dass ein Engagement in der Premier League nach wie vor ein Traum für ihn wäre: "Natürlich ist die Premier League ein Ziel, das ist ja auch okay, aber ob und wann es klappt, weiß ich nicht. Wenn es woanders eine spannende Herausforderung gibt, bin ich offen, das könnte auch wieder in Deutschland oder Frankreich sein. Ich sage meinem Management jedenfalls nicht: Ihr müsst nur nach England schauen."

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