Toni Pfeffer: "Gute Nacht, Fußball!"

Toni Pfeffer: Foto: © GEPA
 

Die Sperre von Marko Arnautovic erhitzt die Gemüter im österreichischen Fußball (Alle Infos >>>).

Dass die UEFA den ÖFB-Star nach dessen umstrittenen Torjubel gegen Nordmazedonien sperren würde, hat Toni Pfeffer nicht kommen sehen. "Das überrascht mich", sagt der Niederösterreicher im Rahmen des "Fußballkongress" in Wien.

Der 63-fache ÖFB-Teamspieler führt aus: "Ich bin überzeugt, die Strafe wäre bei einem großen Verband nicht ausgesprochen worden. Mich macht das sauer!"

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Der frühere Teamverteidiger, den sie "Rambo" nannten, meint: "Im Fußball geht es rauer zu - frag' nach bei Materazzi und Zidane."

Pfeffer kann nicht nachvollziehen, dass der Torjubel für derart viel Aufregung gesorgt hat: "Da Arnautovic Gott und die Welt beschimpft hat, ist das sehr aggressiv rübergekommen. Wenn dann noch Lippenleser am Werk sind - Gute Nacht, Fußball."

"Können eine denkwürdige EM erleben"

Das Fehlen des Stürmers, sei "natürlich eine Schwächung für das Team gegen die Niederlande". Denn: "Wenn Arnautovic so spielt wie gegen Nordmazedonien und 30 Minuten Vollgas gibt, hilft er uns weiter."

Ob mit oder ohne Arnautovic, die Niederländer sind für den TV-Experten Favorit im Duell mit dem ÖFB: "Es war sehr überzeugend, was sie gegen die Ukraine gespielt haben. Mir macht ihre rechte Seite ein bisschen Sorgen - Denzel Dumfries ist sehr stark und pfeilschnell."

Nichtsdestoweniger ist Pfeffer zuversichtlich, was Österreichs Abschneiden bei der EURO 2020 angeht: "Ich glaube, dass wir weiterkommen. Wesentlich ist, dass wir mit einem Erfolgserlebnis gestartet sind. WIr können eine denkwürdige EM erleben."

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