Russische Medien vernichten Team nach Pleite

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Die Stimmung im WM-Gastgeberland Russland wird nach dem 0:1 im Testspiel gegen Österreich immer ungemütlicher.

Russlands Presse übt nach dem Gastspiel der "Sbornaja" am Innsbrucker Tivoli vernichtende Kritik am Team von Stanislaw Tschertschessow.

"Es gab keinen Willen, keinerlei Andeutung, dass man einen Sieg anstrebt und Leere im Angriff", schreibt etwa "Kommersant". Das Online-Portal "soccer.ru" sah "Tschertschessows Ode der Mutlosigkeit."

Für "Sowjetski Sport" hat Russland "versagt und das hat gar nicht so sehr mit dem Ergebnis zu tun, sondern damit, was wir am Feld gesehen haben. Oder genauer gesagt damit, was mir nicht gesehen haben."

"Kommersant": "Dem Anschein nach war das das schlechteste Match der russischen Nationalmannschaft seit langer Zeit. Es gab keine Willen, keinerlei Andeutung, dass man einen Sieg anstrebt, und Leere im Angriff. Jetzt werden freilich Erklärungen kommen, dass unter großer Belastung gespielt worden sei und das Spiel der Mannschaft derzeit noch nicht beurteilt werden solle. Aber ausgerechnet nach solchen Begegnungen macht man sich echte Sorgen um die Mannschaft."

"Sowjetski Sport": "Russland hat in einem ersten Testspiel vor der diesjährigen Weltmeisterschaft versagt und das hat gar nicht so sehr mit dem Ergebnis zu tun, sondern damit, was wir am Feld gesehen haben. Oder genauer gesagt damit, was mir nicht gesehen haben. Werden wir jetzt Asche auf unser Haupt schütten? Es bleibt zu hoffen, dass die Organisation der WM nicht zu unserem Versagen führt."

"Moskowski Komsomolez": "Die russische Nationalmannschaft hat gegen das österreichische Nationalteam mit 0:1 verloren. Das einzige Tor schoss Schöpf in der ersten Halbzeit. Die Russen konnten im Angriff praktisch nichts zeigen, sie führten keine gefährlichen Situationen herbei und auch die Spielgeschwindigkeit ließ zu wünschen übrig."

"Komsomolskaja Prawda": "In der 28. Minute des Spiels landete Österreich einen Treffer. Im Zentrum des russischen Strafraums konnte unser Verteidiger Wladimir Granat Arnautovic nicht stoppen und dieser spielte den Ball Alessandro Schöpf zu, der mit einem mächtigen Schlag ins Tor von Igor Akinfejew schießen konnte. Arnautovic verärgerte das russische Team später fast noch ein zweites Mal: Granat stoppte den österreichischen Stürmer zum Preis einer Gelben Karte."

Online-Portal "soccer.ru": "Österreich- Russland: Tschertschessows Ode der Mutlosigkeit. Das erste Problem der russischen Nationalmannschaft besteht darin, dass ihr sturer Trainer die Gegner nicht studiert und ihm pädagogisches Talent fehlt. Österreich ist kein Brasilien oder Frankreich, und es gibt keine Notwendigkeit gegen die österreichische Mannschaft noch vor Beginn des Spiels zu verlieren."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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