ÖFB begründet Arnautovic-Fehlen

 

Teamchef Franco Foda und der ÖFB haben sich entschieden, den Auftakt der UEFA Nations League ohne Marko Arnautovic zu bestreiten.

Wie vermutet, wird der 31-jährige Leistungsträger nicht für den Lehrgang und die darauffolgenden Länderspiele in Oslo gegen Norwegen (4.9.) und in Klagenfurt gegen Rumänien (7.9.) von seinem chinesischen Arbeitgeber Shanghai SIPG anreisen.

Die Gründe liegen auf der Hand, auch wenn die Entscheidung den Verantwortlichen nicht leicht fiel. "Ich habe in letzter Zeit oft mit Marko telefoniert. Er wäre so wie immer gerne zum Team und hier nach Österreich gekommen. Es war einfach nicht möglich", begründet Teamchef Franco Foda das Fehlen des Torgaranten.

"Eine Tatsache ist, dass es keine Abstellungspflicht der Klubs gibt. Und Marko hätte das Problem gehabt, dass er sich in 14-tägige Quarantäne begeben hätte müssen, wenn er zurück nach China reist. Das wäre von unserer Seite verantwortungslos gewesen, auch wenn wir ihn gerne dabei gehabt hätten."

Durch die Abstellung für das ÖFB-Team hätte der Offensivspieler fünf oder mehr Spiele für seinen Klub verpassen können. Durch die strengen Quarantänebestimmungen wäre ihm die Rückreise extrem erschwert worden.

Bisher verbrachte der Torgarant schon sechs Wochen in Isolation. Hätte man ihn trotzdem einberufen, hätte Arnautovic nach der Quarantäne genau eine Woche dazwischen gehabt, ehe die Freundschaftsspiele gegen Griechenland und Nordirland angestanden wären - und alles hätte von vorne begonnen.

Darum galt es trotz Nations League abzuwägen, was Sinn macht. Andere Fragezeichen wurden ebenfalls geklärt. So steht etwa David Alaba, der erst vor zwei Tagen im Champions-League-Finale stand und triumphierte im Aufgebot, auch Spieler wie Marcel Sabitzer und Konrad Laimer, die ebenfalls bis vor kurzem noch in der Königsklasse engagiert waren, sind dabei.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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