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Windtner: "Gehe nicht in Bitternis"

Windtner: "Gehe nicht in Bitternis" Foto: © GEPA

Nach 12 Jahren an der Spitze des ÖFB endet die Präsidentschaft von Leo Windtner im Oktober.

Im Rahmen der Kaderbekanntgabe von Teamchef Foda für die WM-Qualispiele gegen die Republik Moldau, Israel und Schottland spricht Windtner auch über die Beweggründe seines Abschieds.

"Es war für mich immer klar: Wenn eine umfassende, breite Unterstützung da ist, dann mach' ich es noch einmal. Wenn das nicht der Fall ist, dann werde ich keinen Wahlkampf führen", so Windtner am Dienstag.

Obwohl der Oberösterreicher fehlende Unterstützung für eine weitere Amtszeit ortet, wird er den ÖFB nich im Groll verlassen. "Ich gehe nicht in Bitternis, sondern mit einer zufriedenstellenden Bilanz. Ich habe großes Interesse, dass es nach mir in gewohnter Weise erfolgreich oder noch erfolgreicher weitergeht."

Kein Kommentar zur Nachfolge

In die Nachfolge-Debatte möchte Windtner weder aktiv noch passiv eingreifen. Auch zu einer möglichen Bezahlung des künftigen ÖFB-Präsidenten zeigt sich der Oberösterreicher zugeknöpft.

"Ich habe dazu sicherlich meine persönliche Meinung, aber die werde ich in der Phase nicht öffentlich artikulieren. Es ist eine Entscheidung des Wahlausschusses und des ÖFB-Präsidiums, geeignete Kandidaten ausfindig machen, da will ich mich in keiner Weise offiziell oder inoffiziell involvieren", so Windtner, der auch an der Wahl seines Nachfolgers nicht teilnehmen wird.

Die Amtsgeschäfte werde der 70-Jährige noch bis 17. Oktober "in gewohnter Weise verlässlich" weiterführen, so Windtner, der auch für eine geordnete Übergabe sorgen will. Der Oberösterreicher könne durchaus nachvollziehen, dass nach 12 Jahren ein Generationswechsel an der Spitze des ÖFB vollzogen werden soll.

Teamchef Franco Foda gibt sich indes verschlossen. "Ich glaube, das ist generell nicht mein Thema. Aber Leo hat mich einen Tag vor der Veröffentlichung kontaktiert, wir haben länger darüber gesprochen. Er hat mir auch seine Beweggründe mitgeteilt. Aber das ist ein internes Gespräch und das bleibt auch intern", so der Deutsche.


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