Hinteregger bricht vor ÖFB-Rückkehr sein Schweigen

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Die Rückkehr von Martin Hinteregger zum ÖFB-Team wird mit Argusaugen beobachtet.

Beim letzten Lehrgang leistete er sich einen Fehltritt, als er den Zapfenstreich überzog und damit für das Polen-Spiel suspendiert wurde.

Entschuldigungen folgten, aber öffentlich äußerte sich der Eintracht-Frankfurt-Legionär bisher nicht zu seinem nächtlichen Ausflug nach dem Sieg gegen Lettland.

In der "Kleinen Zeitung" bricht der Kärntner nun sein Schweigen: "Ich habe mich bis zu diesem Moment öffentlich nicht dazu geäußert. Das tue ich jetzt: Ja, es stimmt, ich habe meinen Geburtstag gefeiert, zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Es tut mir leid. Ich habe meine Lehren daraus gezogen. Das Wichtigste: Mannschaft und Trainer haben meine Entschuldigung akzeptiert. Damit ist das Thema für mich auch erledigt - endgültig."

Hinteregger: "Die perfekte Welt gibt es nicht"

Hinteregger ist die Tatsache bewusst, dass er als Fußball-Profi auch eine Vorbild-Funktion genießt, hält aber im selben Atemzug fest:

"Wir träumen immer von der Idealvorstellung, von der perfekten Welt. Die gibt es aber nicht. Praktisch jeder Mensch macht Fehler, beruflich wie privat. Das passiert, so ist das Leben. Wären im Fußball alle fehlerlos, würde ja jede Partie 0:0 enden."

ÖFB-Präsident Leo Windtner meinte in der ganzen Causa um den Innenverteidiger: "Jeder kann einen Bock schießen, aber die Anzahl der Böcke ist entscheidend." Dieser Aussage kann Hinteregger trotz seines Ausrutschers nur zustimmen.

"Ja, da hat er sicher recht. So ziemlich jedem Menschen passieren Fehler. Man sollte eben tunlichst danach trachten, nicht zu viele zu machen. Und vor allem danach, nicht nochmals den gleichen zu machen."

Kann Foda noch einmal auf Hinteregger verzichten?

Das hat der Defensivspieler auch nicht vor. Ob seine Entschuldigungen allerdings so angenommen wurden, dass er gegen Israel schon wieder in der Startformation des ÖFB-Teams steht, wird sich weisen.

"'Poschi' (Anm.: Stefan Posch) hat es gegen Polen richtig gut gemacht. Generell sind wir in Österreich auf der Innenverteidiger-Position sehr gut aufgestellt, müssen uns da keine Sorgen machen. Ich bin selbst schon gespannt, wie der Teamchef aufstellen wird."

Textquelle: © LAOLA1.at

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