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Krankl greift Rangnick an: "Glaubt, er hat Fußball erfunden"
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Bei der Bestellung von Ralf Rangnick zum neuen ÖFB-Teamchef im April 2022 zeigte sich Rapid-Legende Hans Krankl schon wenig begeistert von der getroffenen Wahl. Er hätte lieber einen Österreicher an der Seitenlinie gesehen (HIER nachzulesen>>>).
Im Fußball-Podcast "Zweierkette" wurde Krankl nun auf den Grund seiner Abneigung gegenüber Rangnick angesprochen: "Weil er ein arroganter Mensch ist und weil er den Fußball glaubt erfunden zu haben. Und weil ich von anderen, verschiedenen Menschen gehört habe, dass er unglaublich arrogant ist. Das mag ich nicht", so der 69-jährige über den deutschen "Fußballdoktor".
"Ich kenne ihn nicht persönlich und ich möchte ihn auch nicht kennenlernen. Aber alles, was er trainieren lässt, war schon lange vor ihm da. Er hat bei Salzburg seinen Teil beigetragen, aber den Fußball neu erfunden hat er nicht."
"Cristiano Ronaldo hat auch gesagt, dass Rangnick kein Trainer sei [sondern vielmehr Sportdirektor]. Ich weiß nicht, was das bedeuten soll", setzt der "Sky"-Experte fort und spielt damit auf das kurze Intermezzo des Deutschen bei Manchester United an.
Zu wenig Individualität?
Auch von den neueren Entwicklungen des Fußballs zeigt sich Krankl nicht vollends überzeugt und bemängelt, dass nur mehr "Maschinen herangezüchtet werden".
"Heutzutage können ja keine zehn Spieler auf der Welt mehr dribbeln, maximal ein Messi und ein paar andere vielleicht. In Österreich kann keiner dribbeln, die spielen alle nur mehr quer", sieht der ehemalige ÖFB-Teamchef die stark an Bedeutung gewinnenden Akademien mit einer großen Portion Skepsis.
Er selbst habe nur einen Park benötigt, auch das habe ihn zu dem Fußballer geformt, der er geworden sei.