"Es war ein Geschenk der Albaner", so der Innenverteidiger weiter.
"Es hat am Verteidiger gelegen"
Dieser Einschätzung konnte auch Almer nicht widersprechen, wenngleich er festhielt: "Wir versuchen natürlich gewisse Laufwege. Ich glaube, es war gegen Russland, da hatten wir eine ähnliche Situation - langer Abschlag auf Martin und er spielt dann quer."
"Aber in diesem Fall hat es eher am Verteidiger gelegen, der geglaubt hat, hinter ihm ist der Torhüter. Der war aber nicht da", gibt der Austria-Keeper zu.
Emotionale Rückkehr
Nach seiner langen Verletzungspause war das Albanien-Spiel für Almer gleichzeitig das Comeback im ÖFB-Tor.
Gewisse Emotionen konnte er nicht verleugnen: "Es ist natürlich schon ein besonderes Gefühl, vor allem wenn man weiß, wie knapp es war, dass ich die EURO verpasse"
Einzig das Gegentor trübte Almers Arbeitstag: "Er hat den Ball super getroffen. Sie haben uns nach der Pause eiskalt erwischt, aber wir haben den Sieg über die Runden gebracht."
Und dieser Umstand ließ auch verschmerzen, dass er nicht zu Null gespielt hat: "Ob wir ein Gegentor kriegen, keines, zwei oder drei - Hauptsache Sieg!"
Peter Altmann/Martin Wechtl/Alexander Karper/Jakob Faber