Dragovic: ÖFB-Camp hätte früher beginnen sollen

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Zwei Wochen lang hatte Aleksandar Dragovic seit dem Ende der Saison mit Bayer Leverkusen Pause, ehe er ins ÖFB-Camp in Klagenfurt eingerückt ist.

Wäre es nach dem Innenverteidiger gegangen, wäre dies bereits früher der Fall gewesen.

"Ich persönlich hätte mich lieber früher getroffen, aber ich bin nicht dafür da, um das zu entscheiden. Aber das ist meine Meinung. In der Vergangenheit wurde immer gejammert, dass wir zu wenig Zeit haben. Jetzt hätten wir die Zeit gehabt und treffen uns auch erst wieder am Sonntag. Aber das haben die Verantwortlichen so entschieden, das muss man respektieren und das Beste daraus machen", erklärt der 28-Jährige.

Bei der Kaderbekanntgabe dementierte Teamchef Franco Foda das Gerücht, dass der Beginn des Lehrgangs für die EM-Quali-Duelle mit Slowenien und Nordmazedonien ursprünglich früher geplant war, es jedoch verabsäumt wurde, das Hotel rechtzeitig zu buchen:

"Der Beginn des Lehrgangs ist nicht spät. Eigentlich wollten wir uns erst am Montag treffen, aber wir haben das einen Tag vorverschoben. Wir haben eine Woche Zeit, um uns auf das Spiel vorzubereiten. Ich glaube, das ist ausreichend für uns."

Auch auf einem Bein Kraft fürs Nationalteam

Der Länderspiel-Termin am Ende einer langen Saison ist bisweilen ein heikler. Für Dragovic zählen die Ausreden der intensiven Belastung während der Spielzeit jedoch nicht.

"Auch wenn man tot ist oder nur ein Bein hat, ich habe immer Kraft für das Nationalteam und das wird auch immer so sein. Für diese zwei wichtigen Spiele muss man noch mal die zweite Luft rausholen", fordert der Abwehrspieler.

Auch in Sachen Ergebnis gibt der Routinier die Richtung vor: "Ganz klar, wir müssen sechs Punkte machen. Das ist meine Meinung, und wir haben die Qualität, es zu schaffen."

Diesmal müsse man den ausgegebenen Plan jedoch 90 Minuten lang durchziehen: "Wenn wir das machen, stehen die Chancen auf einen Sieg gut. Aber wir müssen es erst einmal machen und nicht nur reden."

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