Foda: "Kein großes Problem, aber man muss es ansprechen"
Wembley ist das meistbespielte Stadion der EM. England hat alle drei Gruppenspiele dort bestritten. Dazu folgen noch das Achtelfinale der Engländer am Dienstag gegen Deutschland sowie die beiden Halbfinali und das Finale. Dann soll der Rasen ebenfalls noch in gutem Zustand sein.
Das Achtelfinale, in dem nun Österreich und Italien stehen, wäre laut ursprünglichem Turnierplan in Dublin vorgesehen gewesen. Der Austragungsort wurde Ende April aber gestrichen, weil Irlands Regierung nicht die geforderten 25 Prozent Zuschauer-Auslastung garantierte. London übernahm die Partie.
Fans aus Österreich können wegen der britischen Corona-Einreisebestimmungen nun nicht anreisen.
Foda hatte daher erfolglos eine Verlegung der Partie gefordert. "Ich muss sagen, bis jetzt hat alles perfekt funktioniert, die EM ist top organisiert", sagt der Deutsche. "Aber die zwei Geschichten hätte man einfach vorher in Betracht ziehen müssen."
Italien sei von der Trainingssperre genauso betroffen. "Es wird kein großes Problem sein", meint Foda. "Aber man muss es ansprechen, vielleicht wird es dann in Zukunft besser gemacht."
Zum Alternativstadion, das dem ÖFB in London für das Abschlusstraining angeboten worden war, wäre man laut Foda mit dem Bus jeweils eine Stunde hin und zurück gefahren.
"Wenn man bedenkt, dass wir bei einer EM sind, wo viele Spiele stattfinden in kurzer Zeit und die Spieler mit einer hohen Belastung kommen, und dann musst du noch stundenlang im Bus sitzen - das sind alles Dinge, die man schon im Vorfeld hätte berücksichtigen müssen. Aber es ist, wie es ist."
Das ÖFB-Team hob nach einem Mittagessen im Teamquartier in Tirol nun erst Freitagnachmittag (15.00 Uhr) nach London ab.