Dänische Presse: "Jetzt holen wir uns WM-Gold"

Dänische Presse: Foto: © GEPA
 

Bei Dänemark war nach dem 1:0 gegen Österreich Party-Stimmung angesagt.

Die Spieler lagen sich in den Armen, posierten für Mannschaftsfotos und genossen die Gänsehaut-Stimmung im Parken-Stadion - schließlich bedeutete der achte Sieg im achten Spiel die vorzeitige Qualifikation für die WM 2022 in Katar.

Auch die dänische Presse feiert ihre Helden und lässt kein gutes Haar am biederen Spiel des ÖFB-Teams. "Die Österreicher standen gut in der Defensive und wirkten nicht sonderlich interessiert, das Spiel zu gewinnen", schrieb etwa "B.T.".

Auch Spott erntete man für den spärlichen Besuch der rot-weiß-roten Fans: "Die Anzahl österreichischer Zuschauer war so gering, das man sie locker in einen mittelgroßen Skilift in Wagrain zusammendrängen hätte können."

Dänische Pressestimmen nach dem WM-Quali-Spiel in Kopenhagen gegen Österreich (1:0):

"B.T.": Dänemark ist bei der WM in Katar 2022 dabei. Das ist jetzt ein Faktum. Das Fußballfest im Parken(-Stadion, Anm.) war jedoch zu keinem Zeitpunkt eine glänzende Vorstellung. Dafür war das Spiel zu langsam und hatte zu wenig kreative Züge. Die Österreicher standen gut in der Defensive und wirkten nicht sonderlich interessiert, das Spiel zu gewinnen.

"Ekstra Bladet": Jetzt holen wir uns WM-Gold! Wer nicht hüpft, liebt Österreich, sangen sie von den Tribünen an einem Abend als der Parken in Rot und Weiß gehüllt war. Auch wenn die "Rote Mauer"(Spitzname für die dänischen Supporter, Anm.) ein 4:0, 4:0, 4:0 forderte, bekamen sie keinen großen Sieg.

"Jyllands-Posten": Im Parken riefen sie nach einem 4:0 aber es genügte auch weniger, als Dänemark sich zur WM mühte. (...) Die Anzahl österreichischer Zuschauer war so gering, das man sie locker in einen mittelgroßen Skilift in Wagrain zusammendrängen hätte können.

"Information": Dänemark hat sich als eines der ersten Länder für die Männerfußball-WM in Katar qualifiziert. Linksgerichtete Stimmen fordern mittlerweile einen Boykott der WM, weil Katar sich nicht an die Menschenrechte hält und mehrere Tausend asiatische Gastarbeiter beim Bau der Stadien ums Leben gekommen sind.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..