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Sturm kugelt früh aus dem Cup: "Es ist ein herber Schlag für uns"

Sturm Graz scheitert so früh wie zuletzt vor fünf Jahren im ÖFB-Cup. Gegen Lustenau fehlten die richtige Energie und Einstellung.

Sturm kugelt früh aus dem Cup: "Es ist ein herber Schlag für uns" Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

Endstation Achtelfinale statt Finale! Sturm Graz scheitert im UNIQA ÖFB-Cup überraschend früh mit 2:3 an Austria Lustenau.

Die Steirer sind damit erstmals seit fünf Jahren vor dem Viertelfinale ausgeschieden.

"Es tut richtig weh", sagt Cheftrainer Fabio Ingolitsch, der aufgrund seiner Sperre auf der Tribüne saß, gegenüber dem "ORF". "Es ist ein herber Schlag für uns, weil es schon ein großes Saisonziel war. Wir wissen auch um die Bedeutung im Verein und bei den Fans. Wir sind ihnen heute schon etwas schuldig geblieben. Das tut mir irrsinnig leid für alle Beteiligten."

Ingolitsch: "Deshalb haben wir verloren"

Bereits nach 26 Minuten lagen die Grazer nach Toren von Lenn Jastremski und Dominik Weixelbraun 0:2 zurück. Erst danach wurden die ersatzgeschwächten Steirer aktiver. Das Anschlusstor entsprang einer Standardsituation: Petar Petrovic köpfte ein.

Nach dem Seitenwechsel waren die Lustenauer wieder besser im Spiel, Sturm präsentierte sich in Ballbesitz zu ideenlos und wurde aus einem Konter kalt erwischt – Jastremski schnürte den Doppelpack.

Auch danach fehlte den von Co-Trainer Christoph Witamwas gecoachten Gästen die Kreativität, ehe ein langer Ball Abhilfe schaffte. Nach einem weiten Abschlag von Paul Koller tauchte Seidl allein vor dem Tor auf und ließ Sturm noch einmal hoffen.

Du verlierst so ein Spiel, wenn du von Anfang an nicht die richtige Energie und Einstellung zum Spiel hast.

Simon Seidl

Die beste Chance auf das 3:3 ließ Petrovic aus, als er den Ball in der 85. Minute vom Fünfer über die Latte knallte. Zum Ausgleich reichte es schließlich nicht mehr.

"Man muss Austria Lustenau gratulieren, der Sieg war nicht unverdient. Wir waren engagiert, wir wollten, aber wir waren extrem inkonsequent. Deshalb haben wir am Ende auch verloren", lautet das Resümee von Ingolitsch.

Seidl: "Es ist eine Einstellungs-Geschichte"

Simon Seidl, Torschütze zum 2:3, moniert die fehlende Energie bei den Grazern.

"Natürlich hast du in so einem Spiel viele Chancen, die du nicht reinhaust. Wir haben einiges zugelassen. Aber ich glaube, dass du mit diesen Chancen trotzdem gewinnen kannst. Aber du verlierst so ein Spiel, wenn du von Anfang an nicht die richtige Energie und Einstellung zum Spiel hast", sagt Seidl.

Die fehlende Energie sei nicht nur der Dreifachbelastung aus Liga, Cup und Europacup geschuldet.

"Es ist eine Einstellungs-Geschichte. Sicher sind es viele Spiele, aber ich glaube, dass trotzdem genug im Tank ist. Du musst schauen, dass du jedes Mal ans Maximum gehst, damit du solche Spiele gewinnen kannst."

Vom Maximum war Sturm an diesem Tag im Ländle weit entfernt.

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