Beendet
3:4
1:1 , 0:0 , 1:1
Endstand 2:2
NEWS

WSG mit Zittersieg: "Eine unserer schlechtesten Saisonleistungen"

Wattens zittert sich im Tiroler Derby erst im Elfmeterschießen weiter. Danach zeigt man sich glücklich über das Weiterkommen aber auch unzufrieden.

WSG mit Zittersieg: "Eine unserer schlechtesten Saisonleistungen" Foto: © GEPA

Die WSG Tirol steht erstmals seit sieben Jahren wieder im Viertelfinale des UNIQA ÖFB-Cups.

In einem echten Krimi setzen sich die Wattener im Tiroler Derby gegen den FC Wacker Innsbruck mit 4:3 im Elfmeterschießen durch (Zum Spielbericht>>>).

Dabei wird das Elfer-Drama erst nach dem 14. Schützen entschieden. Für Thomas Sabitzer, der als erster Schütze verwandelte, war das auch eine neue Erfahrung.

"Ich habe schon ein paar Elfmeterschießen in meiner Karriere mitgemacht, aber ich glaube, eines was jetzt so bis zum Schluss gegangen ist, nicht. Und natürlich haben die Fans und die Atmosphäre das ganze nochmal spannender gemacht", sagt Sabitzer.

"Trainieren eigentlich immer Elfmeterschießen"

Dass es im Elfmeterschießen so spannend wurde, lag vermeintlich auch an einer Umstellung in der Routine bei der WSG.

Wattens-Trainer Philipp Semlic sagt: "Tatsächlich trainieren wir vor Cup-Spielen eigentlich immer das Elfmeterschießen. Dieses mal aber nicht, so ehrlich bin ich. Wir hatten dazu nicht die Zeit."

Doch auf seinen Schlussmann konnte sich Semlic verlassen: "Wir wissen, dass wir schon mit unserer Nummer 1 ein Top-Talent zwischen den Pfosten haben. Salko Hamzic ist Nationalspieler und man gesehen, welche Qualität er hat."

"Ein paar Prozentpunkte haben gefehlt"

Doch trotz des Aufstiegs in die nächste Cup-Runde zeigte man sich beim Bundesligisten nicht unbedingt zufrieden mit der eigenen Leistung, denn Zweitligist Wacker war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft.

"Wir sind zufrieden mit dem Aufstieg, das war unser großes Ziel. Aber mit der Performance sind wir nicht zufrieden, weil wir das viel klarer gestalten müssen. Es haben ein paar Prozentpunkte im Fokus und in der Konzentration gefehlt und dann wird es gegen jeden Gegner schwer", meint Semlic.

Auch Sabitzer, der in der Verlängerung die zwischenzeitlich 2:1-Führung besorgte, zeigt sich mit der eigenen Leistung gar nicht zufrieden.

"Der Cup hat seine eigenen Regeln, aber das war eine unsere schlechtesten Saisonleistungen. Trotzdem sind wir am Ende glücklich, dass wir im Viertelfinale sind", so der Offensivspieler.

Kommentare