Beendet
3:4
1:1 , 0:0 , 1:1
Endstand 2:2
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Wacker-Coach nach Elfer-Krimi: "Werbung für den Tiroler Fußball"

Beim FC Wacker Innsbruck überwiegt nach dem bittere Cup-Aus gegen WSG Tirol der Stolz über die eigene Leistung, auch dank der überragenden Kulisse.

Wacker-Coach nach Elfer-Krimi: "Werbung für den Tiroler Fußball" Foto: © GEPA

Der FC Wacker Innsbruck und die WSG Tirol lieferten im ersten Tiroler Derby im Profifußball seit acht Jahren einen echten Krimi.

Am Ende setzten sich die Wattener im Achtelfinale des UNIQA ÖFB-Cups nach einem 2:2 nach der Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen durch (Spielbericht >>>).

Dabei mussten die Innsbrucker schon früh einem Rückstand hinterherlaufen, doch der Ausgleich gelang schnell und von da an zeigte Wacker einen sehr starken Auftritt.

"Elfmeterschießen ist Glück"

Daher zeigte sich Wacker-Trainer Sebastian Siller nach der Partie trotz der bitteren Niederlage sehr zufrieden.

"Es war ein sehr, sehr gutes Spiel von unserer Seite. Ich denke, dass das Spiel in die andere Richtung ausgehen kann. Beim Elfmeterschießen ist es einfach Glück", so der Tiroler.

Das "beste" Spiel der Saison

Speziell auf ein Elfmeterschießen vorbereitet hat sich Wacker nicht.

"Wir trainieren es jetzt nicht explizit, aber die Spieler haben im Training immer wieder Zeit zur freien Verfügung, da fällt schon der ein oder andere Elfmeter. Heute war das Glück leider nicht auf unserer Seite", meint Siller.

Sehr zufrieden mit der Leistung, aber gleichzeitig enttäuscht zeigt sich auch Spielmacher Adrian Lechl. "Jetzt gleich nach der Partie ist es natürlich bitter. Aber wir haben ein super Spiel gemacht, wenn nicht sogar das beste in dieser Saison", meint der Südtiroler.

Volles Tivoli beflügelt

Einen entscheidenden Anteil an der starken Leistung des Zweitligisten hatten auch die Fans. Über 16.000 Fans feuerten im fast ausverkauften Tivoli-Stadion großteils die Innsbrucker an.

Während Wacker gut eineinhalb Wochen zuvor im Westderby gegen Austria Salzburg noch etwas von der Stimmung gehemmt wirkte, zog der Klub aus der Tiroler Landeshauptstadt dieses Mal Energie aus der Kulisse.

"Es war sehr speziell heute. Wenn man da einläuft, holt das nochmal die letzten Prozente raus. Man hat es bei uns gemerkt, dass jeder noch bissiger war", sagt Lechl.

"Wollte immer vor so einer Kulisse spielen"

Auch der junge Tiroler Max Köchl zeigt sich nach der Partie beeindruckt von der Stimmung.

"Als kleiner 'Bua' wollte man immer vor so einer Kulisse hier am Tivoli spielen. Wenn 16.000 Fans da runter schreien, gibt das ganz viel Eenrgie", meint der 19-jährige Verteidiger.

Trainer Siller blickt nach der beeindruckenden Stimmung nach vorne: "Jeder, der heute im Stadion war, hat ein überragendes Fußballspiel gesehen mit einer sehr hohen Qualität und einer sehr hohen Intensität. Jeder freut sich auf das nächste große Spiel. Es war einfach Werbung für den Tiroler Fußball."

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