In einer Phase, in der der LASK massiv auf den Ausgleich drückte, schlug die SVR erneut eiskalt zu. Maart, der bis zu diesem Spiel noch ohne Tor im Ried-Trikot war, erhöhte nach 76 Minuten auf 3:1.
Last-Minute-Rückschlag
Trotz einer Schlussoffensive der Gastgeber inklusive des 2:3-Anschlusstores durch Robert Ljubicic schien es so, als würde die Despotovic-Elf den Vorsprung über die Ziellinie retten - bis Xavier Mbuyamba in der letzten Minute der Nachspielzeit doch noch das 3:3 machte.
"30 Sekunden war das Spiel zu lang, würde ich sagen", meint Chefcoach Mario Despotovic und spricht von einem "sehr harten Spiel für die Spieler", bei dem auch er selbst viel mitgelitten hat.
Denn in der 111. Minute brachte Moses Usor die Linzer schließlich in Führung, Samuel Adeniran (120.) machte den Deckel drauf, wodurch der Anschluss durch Pomer nicht mehr von Bedeutung war.
Wir sind gewachsen in den letzten Wochen.
Trotz der bitteren Derby-Niederlage sieht Führungsspieler Schwab die Entwicklung der Mannschaft positiv:
"Da sieht man, was für Schritte wir gegangen sind im Vergleich zum ersten Saisonspiel, bei dem wir 1:4 untergegangen sind." Die Kluft zum Rivalen konnte laut Schwab geschlossen werden: "Wir sind gewachsen in den letzten Wochen und waren wirklich knapp davor in diesem Stadion ins Viertelfinale einzuziehen."
Baldige Chance auf Revanche
Ried kann sich aber schon bald für die Derby-Niederlage revanchieren.
Am Samstag in einer Woche steht das nächste OÖ-Derby im Innviertel an. "Natürlich wäre eine Revanche gut. Dann spielen wir zu Hause und ich glaube, dass es dann noch ein anderes Spiel wird", sagt Despotovic.