Sturm trotz Überzahl nur mühevoll ins Halbfinale

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Die Sensation im Viertelfinale des ÖFB-Cups bleibt aus! Der Wiener Stadtligist First Vienna FC unterliegt dem SK Sturm Graz trotz Unterzahl nur knapp mit 0:1.

Der erste Aufreger geschieht nach 16 Minuten: Vienna-Mittelfeldspieler Marcel Toth trifft Sturms Bekim Balaj unglücklich mit einem hohen Bein im Gesicht und wird von Schiedsrichter Jäger mit Rot vom Feld gestellt.

In Überzahl kann der davor schon haushohe Favorit aus Graz zunächst aber nicht treffen, Jakob Jantscher vergibt die beste Möglichkeit alleine vor Oktay Kazan (20.). Torlos geht es in die Kabinen.

Nach Seitenwechsel kann sich Sturm zwar auch nicht steigern, kommt nach einem schönen Doppelpass von Ivan Ljubic und Otar Kiteisvhili aber doch zur Führung: Kiteishvili legt auf Jakob Jantscher ab und der muss nur noch zur Führung einschieben (63.).

Danach verpassen es die "Blackies", den Sack zuzumachen, aber auch die Vienna wird nicht mehr ernsthaft gefährlich.

Für Sturm ist es der erste Halbfinal-Einzug seit dem Cup-Gewinn vor drei Jahren.

Vienna von Ausschluss ermutigt

Für den Wiener Stadtligisten begann die Partie denkbar schlecht. Marcel Toth traf Bekim Balaj unabsichtlich mit den Stollen im Gesicht, Schiedsrichter Christopher Jäger schickte den Vienna-Akteur in der 16. Minute mit Rot vom Platz.

Aus der Überzahl konnte Sturm jedoch lange kein Kapital schlagen. Einzige echte Chance in der ersten Hälfte war jene von Jantscher, der in der 21. Minute an Vienna-Schlussmann Oktay Kazan scheiterte. Der Goalie hatte bei einem tückischen Aufsitzer von Andreas Kuen Probleme (45.) und bei einem Fehlschuss von Balaj (35.) Glück, blieb ansonsten aber weitgehend beschäftigungslos.

Nach dem Seitenwechsel verfehlten Kuen mit einem Freistoß (51.) und Balaj per Kopf (60.) das Ziel, ehe Jantscher für das Goldtor sorgte. Otar Kiteishvili tankte sich durch und legte für den Ex-Teamspieler ab, der nur noch einschieben musste (63.). Die Vienna-Proteste wegen angeblichen Abseits des Torschützen blieben folgenlos.

Danach spielte Sturm den Vorsprung trocken über die Zeit. Die Vienna, der älteste Fußball-Club des Landes, kämpfte in ihrem ersten Spiel in diesem Jahr tapfer, aber vergeblich um den Ausgleich.

Textquelle: © LAOLA1.at

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