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Lustenau überrascht: "Überragende Reaktion nach den Watschn"

Austria Lustenau kickt Sturm Graz aus dem ÖFB-Cup. Für die Vorarlberger ist der Erfolg nach schwierigen Wochen Balsam auf der Fußball-Seele.

Lustenau überrascht: "Überragende Reaktion nach den Watschn" Foto: © GEPA

Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Austria Lustenau kickt den favorisierten SK Sturm Graz im Achtelfinale mit 3:2 aus dem UNIQA ÖFB-Cup.

Lenn Jastremski per Doppelpack und Dominik Weixelbraun erzielten die Treffer der Vorarlberger, die ihren ersten Sieg überhaupt gegen Sturm feierten.

"Ich bin sehr glücklich – über das Ergebnis, über den Aufstieg, aber auch darüber, wie sich die Mannschaft heute präsentiert hat", jubelt Trainer Markus Mader im "ORF".

"Nach den Watschn, die wir in den letzten Runden bekommen haben, war das schon eine überragende Reaktion. Ich bin stolz auf die Mannschaft", so der Trainer.

Das war Lustenaus Erfolgsrezept

In der Bundesliga lief es für die Lustenauer in den vergangenen Wochen gar nicht, die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren. Erst am vergangenen Wochenende gab es eine 1:5-Klatsche gegen Rapid.

Was gegen Sturm nun besser lief? "Wir waren wesentlich aggressiver, wir wollten sofort aktiv sein. Wir wollten sie hoch anlaufen und mit den Umschaltaktionen für Gefahr sorgen, das haben wir sehr gut gemacht. Wir sind hinten bis auf einen Fehler gut gestanden. Durch unsere kompakte Spielweise hat der Gegner nicht so richtig Lösungen gefunden", erklärt Mader.

Doppelpacker Jastremski: "Haben das Herz auf dem Platz gelassen"

Mann des Spiels war aus Sicht der Vorarlberger Lenn Jastremski, der zwei Tore erzielte und eines vorbereitete.

Dem 25-jährigen Deutschen war die Erleichterung nach dem Spiel anzumerken: "Der Sieg tut richtig gut, es fühlt sich richtig geil an. Gerade nach den schweren Wochen war das Balsam für die Seele, dass wir uns endlich mal mit einem Sieg belohnen konnten."

Ähnlich wie Mader nennt Jastremski die Aggressivität auf dem Platz als Schlüssel zum Erfolg. "Wir haben uns nicht versteckt und nicht tief fallen gelassen. Wir waren einfach EINE Mannschaft und haben die ganze Zeit draufgepresst, das Herz auf dem Platz gelassen."

Der verdiente Sieg gegen Sturm soll den Vorarlbergern nun Auftrieb für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga geben. Am Sonntag wartet bereits ein schweres Auswärtsspiel in Salzburg.

"Die letzten Spiele waren brutal schwer. Der Sieg soll für die nächsten Spiele einfach beflügeln", sagt Jastremski.

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