Innsbruck bekundet Interesse an ÖFB-Cup-Finale

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Als ob das Theater um den Austragungsort des ÖFB-Cup-Finales nicht schon kurios genug wäre, bringt sich jetzt mit Innsbruck eine dritte Stadt ins Gespräch.

Die Olympiaworld, Betreibergesellschaft des Tivoli Neu, hatte sich schon ursprünglich als Endspiel-Standort beworden, war jedoch der Generali Arena unterlegen, wo das Duell SK Rapid Wien gegen FC Red Bull Salzburg nun jedoch nicht stattfinden kann.

"Wir haben in einem kurzen Telefonat mit dem ÖFB unser Interesse am Cup-Finale 2019 bekundet", erklärt Michael Bielowski, Geschäftsführer der Olympiaworld, gegenüber "90minuten.at".

Der ÖFB hatte am Montag verkündet, dass die Entscheidung zwischen Klagenfurt und dem Wiener Ernst-Happel-Stadion fallen werde.

Stadien-Betreiber brauchen Planungssicherheit

Freut sich nach diesem "Streit" am Ende der Dritte?

"Der ÖFB muss jetzt eine kurzfristige Entscheidung nach wirtschaftlichen Kriterien treffen. Wir sind da entspannt und erheben keinen Anspruch darauf, dass das Cup-Finale in Innsbruck stattfinden muss", meint Bielowski, den die Diskussion der vergangenen Tage entsetzt.

Seiner Meinung nach könne es nicht sein, dass das Cup-Finale aufgrund der Launen gewisser Fans zum Spielball werde: "Betreiber von Stadien sind wirtschaftliche Unternehmen und wir müssen Planungssicherheit haben und für Auslastung sorgen. Wie weit führt das? Werden dann Fans bald sagen, welche Klubs in einer Liga zu spielen haben und welche nicht?"

Sollte der Vertrag zwischen ÖFB und Generali Arena aufgrund dieser Causa gekündigt werden und das Endspiel neu ausgeschrieben werden, wolle sich das Tivoli erneut als Standort des ÖFB-Cup-Finales bewerben.

Der komplette Artikel auf 90minuten.at

Textquelle: © LAOLA1.at

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