In Spanien eskaliert Streit um Liga-Spiel in USA

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In Spaniens Fußball gehen die Wogen hoch. La Liga will künftig ein Spiel pro Saison in Nordamerika austragen, der Verband ist dagegen.

Jetzt eskaliert der Streit um die Expansions-Politik des Ligaverbandes LFP. "Was er unterschrieben hat, ist wertlos", sagt Luis Rubiales, Präsident des Verbandes RFEF, dem "Guardian" über den Vertrag von Liga-Chef Javier Tebas mit dem Marketing-Unternehmen "Relevant".

In den nächsten 15 Jahren soll je ein Spiel pro Saison in den USA oder Kanada ausgetragen werden.

Der Vertrag - den Tebas unterschrieben hat - soll ohne Rücksprache mit dem Verband, der Spieler-Vereinigung, den Klubs oder den Fans unterzeichnet worden sein, erläutert Rubiales gegenüber den Medien.

Ohne Zustimmung des Fußballverbandes habe der Vertrag allerdings keinen Wert.

Girona gegen FC Barcelona im Jänner in Miami?

Bekannt ist auch, dass das katalanische Derby zwischen Girona und dem FC Barcelona am 27. Januar im Hard Rock Stadium in Miami ausgetragen werden soll.

Auch die Interessensvertretung der spanischen Profifußballer AFE hat den Liga-Verband Ende August bereits massiv kritisiert. Die Entscheidung über Spiele im Ausland habe "das Fass zum Überlaufen gebracht", sagt AFE-Präsident David Aganzo.

Käpitäne der La-Liga-Vereine sind empört

Die Kapitäne der La-Liga-Klubs seien "empört", dass "Entscheidungen über Spiele außerhalb Spaniens einseitig getroffen werden".

Textquelle: © LAOLA1.at

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