Ivan Rakitic ist froh über Valverde-Aus bei Barca

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Ivan Rakitic feierte Mitte Jänner beim 1:0-Sieg des FC Barcelona über Granada seinen 300. Einsatz im spanischen Oberhaus.

Ein Meilenstein, mit dem der 31-jährige Kroate selbst nicht mehr rechnete. Unter Ernesto Valverde verlor der Vize-Weltmeister seinen Stammplatz, kam nur noch sporadisch zum Einsatz und setzte sich mit einem Abgang im Wintertransferfenster auseinander.

"Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, den Klub in diesem Winter zu verlassen", sagte Rakitic nach dem 2:1-Heimsieg gegen Levante am Sonntag.

Rakitic: "Habe ich nicht verdient"

Durch die Verpflichtung von Frenkie de Jong im vergangenen Sommer rutschte Rakitic in der Valverde-Hierarchie nach hinten.

"Wie fühlt sich meine kleine Tochter, wenn man ihr ein Spielzeug wegnimmt? Traurig. So ergeht es mir derzeit. Sie haben mir den Ball weggenommen. Das macht mich traurig", ärgerte sich der Mittelfeldmann bereits im November über seine Reservistenrolle und hoffte auf Besserung.

Trotz seines "Einsatzes in den letzten fünf Jahren" spielte Rakitic weiterhin eine untergeordnete Rolle . "Die Art und Weise, wie ich von Valverde und seinen Mitarbeitern behandelt wurde, hat mich enttäuscht und das habe ich nicht verdient."

"Mir sind einige Dinge missfallen"

Die Entlassung von Valverde vor rund drei Wochen sei für den ehemaligen Schalker der richtige Schritt gewesen. "Ich muss klipp und klar sagen, dass es einige Dinge gab, die mir missfallen haben. Das wissen sowohl wir Spieler als auch die Entscheidungsträger", so Rakitic: "Letzlich muss das Beste für den Klub immer das sein, was für uns gut ist."

Unter Neu-Trainer Setien läuft es für Rakitic deutlich besser. Während der 106-fache Nationalspieler zwischen August und November auf eine Einsatzzeit von 255 Minuten kam, absolvierte er in fünf Spielen unter Setien 276 Minuten, wobei er drei Mal in der Startelf stand.

Einen Blick zurück möchte Rakitic nicht mehr werfen: "Jetzt will ich vor allem genießen. Es waren schwierige Zeiten, aber ich habe ein neues Kapitel aufgeschlagen und will nicht zu viel darüber nachdenken."

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