Barcelona wollte Haaland nicht

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Die Liste an Stories der Superstars, die in jungen Jahren von großen Klubs übersehen oder ignoriert wurden, ist lang. Dem FC Barcelona könnte das mit Erling Haaland passiert sein, wie der ehemalige Scout und sportliche Leiter der Katalanen, Ariedo Braida, im Interview mit der "Marca" verrät.

"Ich habe Spieler studiert und Namen wie Haaland notiert, als er noch in Norwegen (bei Molde, Anm.) gespielt hat. Aber der Klub hat nein gesagt, er hätte nicht das Barcelona-Profil", so der mittlerweile 74-Jährige.

Auch andere Namen wie Nicolo Barella von Inter oder Nicolo Zaniolo von der Roma hätte er am Zettel gehabt. "Aber wenn du keine Verantwortung dafür hast, kannst du nichts tun. Die hatten andere", beschwert sich Braida, der während seiner Zeit als Milan-Geschäftsführer von 1986 bis 2002 Spieler wie Ruud Gullit, Kaka, Andriy Shevchenko oder Thiago Silva zum Klub brachte.

Seine Zeit als sportlicher Leiter in Barcelona war dementsprechend kurz: Nur fünf Monate werkte Braida im Frühjahr 2015 in dieser Funktion. Es folgten aber vier Jahre als Scout, ehe im August 2019 das Aus kam. Anfang Dezember folgt ein Gerichtstermin mit dem Klub. "Zuerst haben sie mich nicht wertgeschätzt, dann folgte sogar Abschätzigkeit", so Braida, der noch zwei Jahre Vertrag hatte.

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