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Barca-Neuzugang de Jong lehnt Cruyff-Nummer ab

Seine eigene Rückennummer hat eine traurige Bedeutung:

Barca-Neuzugang de Jong lehnt Cruyff-Nummer ab Foto: © getty

Frenkie de Jong war in der abgelaufenen Saison einer der Garanten für die Erfolgsgeschichte von Ajax. Jeder europäische Top-Klub wurde mit dem 22-Jährigen in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhielt am Ende der FC Barcelona, der 75 Millionen Euro nach Amsterdam überwies.

Bei seiner Vorstellung gab sich der neue Hoffnungsträger der niederländischen Fußballfans betont bescheiden, lobte seinen neuen Klub und Mega-Star Lionel Messi in den höchsten Tönen.

Dem Druck, der mit diesem Transfer auf seinen Schultern lastet, ist sich der Mittelfeldantreiber bewusst.

Traurige Trikotnummer

Auch beim spanischen Meister erwartet man sich von de Jong nicht weniger, als einen entscheidenden Anteil am Triumph in der Champions League. Doch den direkten Vergleich mit dem größten Fußballer seines Landes scheint de Jong nicht eingehen zu wollen.

Als ihm von Seiten Barcas die Trikotnummer 14, die einst Johann Cruyff getragen hatte, angeboten wurde, lehnte der Neuzugang diese dankend ab. In einem Interview mit "Voetbal International" gibt er zu, dass er sich keinem unnötigen Druck aussetzen wolle.

Stattdessen wird er, wie bereits bei Ajax, mit der Rückennummer 21 auflaufen. Das hat einen traurigen Hintergrund: "Ich habe meine ganze Familie zu meiner Präsentation nach Barcelona mitgenommen, mit Ausnahme meines Großvaters Hans de Jong, dem Vater meines Vaters. Er starb, als er meinen 21. Geburtstag feierte. Es ist eine Möglichkeit, ihn zu ehren."

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