Alvarez-Kontakt hat Folgen: Verband bestraft den FC Barcelona
Im Sommer wollten die Katalanen Julian Alvarez von Atletico Madrid losreißen. Für einen voreiligen Kontakt wird der Klub nun sanktioniert.
Die Transfersaga um Julian Alvarez war im vergangenen Sommer eines der dominierenden Themen.
Der FC Barcelona warb öffentlich um eine Verpflichtung des argentinischen Nationalspielers und wollte dafür tief in die Tasche greifen. Auch Alvarez selbst wollte zu den Katalanen wechseln und übte nach der Absage seines Klubs Atletico Madrid Druck auf die "Rojiblancos" aus.
Am Ende blieb es beim Verbleib des Stürmers in Madrid, wo der 26-Jährige aber die eigenen Fans gegen sich aufgebracht hat und von diesen ausgepfiffen wurde.
Symbolische Strafe
Für den FC Barcelona hat das Werben um Alvarez ebenfalls ein Nachspiel: Da der Topklub mit Alvarez Kontakt aufgenommen hat, ohne Atletico Madrid im Voraus darüber informiert zu haben, legten die Madrilenen Beschwerde ein. Denn zu solch einer Information an Atletico wäre Barca verpflichtet gewesen.
Auch der spanische Verband sieht darin einen Regelbruch und sanktioniert den FC Barcelona jetzt mit einer symbolischen Geldstrafe. Laut der "Mundo Deportivo" müssen die Katalanen eine Strafe in Höhe von 602 Euro zahlen.
Grund ist ein Verstoß gegen Artikel 133 der Verbandsregeln, der die "Nichtbeachtung von Anordnungen, Weisungen, Vereinbarungen oder satzungsmäßigen Pflichten" regelt.