Mino Raiola kündigt 300 Klagen gegen EA an

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Nachdem Zlatan Ibrahimovic bereits am Dienstag wüst über den Spielehersteller EA Sports herzog (alle Infos >>>), kündigt sein Starberater Mino Raiola an, dass etwa 300 Spieler dazu bereit sind, juristisch gegen die Verwendung ihrer Bild- und Namensrechte in der FIFA-Serie vorzugehen - das bestätigt der Italiener in einem Interview mit dem britischen "Telegraph".

Raiola erklärt: "Es wären nicht nur Zlatan oder Gareth Bale. Wir haben circa 300 Anfragen von Spielern. Wir werden den Weg bis zum Ende gehen, wenn es notwendig ist, gegen die FIFA und FIFPro und jeden, der Rechte verkauft, die er nicht hat."

Außerdem steht der Berater seinem schwedischen Schützling zur Seite und holt zum Rundumschlag gegen die FIFA aus: "Dies ist eine der größten Schanden, die die FIFA betreffen. Sie wollen die Spieler schwächen und in Sklaven verwandeln. Das werde ich nicht erlauben. Zlatan ist keine Marionette. Er ist niemand, dem du sagen kannst, dass er etwas machen soll, was er nicht machen will."

"Spieler und Gewerkschaften profitieren"

EA Sports hingegen bezog bereits in der englischen "SPORTbible" Stellung zu den Vorwürfen des 53-jährigen Beraters und erklärte, man arbeite "mit zahlreichen Ligen und Teams zusammen, um die Spielerrechte in unser Spiel zu integrieren."

Durch die Zusammenarbeit mit FIFPro, der globalen Vereinigung der Profifußballer, sollen Verträge ausgehandelt werden, "von denen die Spieler und Gewerkschaften profitieren", betont der Spielehersteller.

Auch die FIFPro äußerte sich in einem Pressestatement, sich mit allen Fragen der Spieler auseinanderzusetzen und reagierte auch auf die Anschuldigungen Raiolas. Der Italiener sei ein "respektierter Spielerberater, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten", sagte der Vertreter von über 50.000 Profifußballern.

Dies betreffe auch die Arbeit mit Raiola-Schützling Erling Haaland, der Gesicht einer Marketing-Kampagne für FIFA 21 ist. Gleiches gelte für Ibrahimovic und Bale. "Wir sind zuversichtlich, dass Gareth und sein Team großen Wert in unserer Partnerschaft sehen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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