Einspruch von Boca Juniors und River Plate

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Nachdem der Kontinentalverband CONMEBOL am Donnerstag bekanntgab, dass das Rückspiel der Copa Libertadores aus Sicherheitsgründen im Santiago Bernabeu, der Heimstätte von Real Madrid, steigen wird, kündigen am Freitag sowohl die Boca Juniors als auch River Plate Einspruch gegen dieses Urteil an - jedoch aus unterschiedlichen Gründen.

So wollen die Boca Juniors, deren Teambus vor dem Rückspiel am vergangenen Samstag von River-Fans attackiert wurde, eine Entscheidung am Grünen Tisch anstreben und so die "südamerikanische Champions League" gewinnen.

Die Verantwortlichen von River Plate hingegen reichen Beschwerde ein, da mit der Spielverlegung nach Spanien der eigentliche Gastgeber seinen Heimvorteil verlieren würde.

G20-Gipfel in Buenos Aires als Argument

Der Präsident von River Plate Rodolfo D'Onofrio erklärt: "Wenn wir Argentinier dieser Tage den G20-Gipfel organisieren können, wieso werden wir dann nicht ein Fußballspiel ausrichten können?"

Erst am Freitagmorgen wurde bekanntgegeben, dass River Plate aufgrund des Vorfalls mit zwei Geisterspielen in der kommenden Saison, sowie einer Geldstrafe in Höhe von 400.000 US-Dollar bestraft wird.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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