Fink: Bedenken wegen Holzhauser

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Es läuft einfach nicht bei den Grasshoppers.

Der Traditionsklub aus Zürich liegt in der Schweizer Super League mit nur elf Punkten aus 13 Runden auf dem letzten Platz. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink hat in den vergangenen sechs Runden nur einen Sieg eingefahren.

"Wir sind nicht schlechter als die anderen, wir brauchen nur ein bisschen Zeit", meint der Coach, der im Sommer übernommen hat, im "kicker". Neben den Verletzungsproblemen führt er einen weiteren Grund für die Misere an: "Wir haben den jüngsten Kader der Liga."

"Im Moment spielt die junge Truppe naiv, aber wir müssen diese Mentalität reinkriegen, nicht dem Gegner noch die Hand zu geben, wenn man mal ein Foul gemacht hat... Nicht unfair, aber mit allen Mitteln arbeiten. Ellbogen zeigen, Gras fressen", gibt Fink die Marschroute vor.

Finks Königstransfer im Sommer war Raphael Holzhauser. Der 25-Jährige ist ablösefrei von der Wiener Austria in die Schweiz gekommen. Nach zwölf Meisterschaftsspielen stehen bei "Rapha" zwei Tore (ein Elfmeter) und zwei Assists zu Buche.

Fink lässt mit folgender Aussage über seinen Schützling aufhorchen, Holzhauser mit nach Zürich zu nehmen, sei gar nicht seine Idee gewesen: "Wir haben ihn geholt, weil der Klub ihn mir vorgeschlagen hat."

"Ich hatte Bedenken, einen Spieler zu holen, den ich schon mal hatte. Aber er war ablösefrei, hatte einen Marktwert von drei Millionen Euro. Klar soll er eine der zukünftigen Säulen bei GC sein", so der Trainer.


Textquelle: © LAOLA1.at

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