Mourinho feuert gegen Klopp

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Nach dem Rekord-Transfer von Virgil van Dijk von Southampton nach Liverpool, hat ManUnited-Coach Jose Mourinho einen Rat für die Journalisten.

Wie die meisten Premier-League-Trainer, musste auch "The Special One" Stellung zum 85-Millionen-Wechsel geben. "Wissen Sie, ich glaube, der, der darüber sprechen sollte, ist Jürgen", findet Mourinho. "Wäre ich einer von Ihnen (Journalisten, d. Red.), würde ich ihn nach seinen Kommentaren von vor gut einem Jahr fragen."

Damit spielt er auf Klopps Kritik aus dem Sommer 2016, an Paul Pogbas Wechsel von Juventus Turin zu Manchester United für 105 Millionen Euro, an. Damals behauptete "The Normal One", er würde "einen anderen Weg gehen. Auch wenn ich so viel Geld zur Verfügung hätte."

"Wir bestimmen die Preise nicht"

Nachdem er van Dijk mit Liverpool nun zum teuersten Verteidiger aller Zeiten gemacht hat, rudert der Stuttgarter zurück. "Wir machen nicht die Preise, sondern der Markt. Die Liverpool-Fans sollten den Preis deshalb schnell wieder vergessen. Uns interessiert nur der Spieler und das was er mitbringt. Qualität, Mentalität und Charakter. Deshalb freuen wir uns über den Wechsel."

Auch Mourinho will den Rivalen nicht dafür an den Pranger stellen. "Wenn sie (Liverpool, d. Red.) denken, dass er der richtige Spieler für sie ist und sie ihn unbedingt wollen, dann müssen sie den Betrag bezahlen oder sie bekommen den Spieler nicht. So funktioniert der Markt nun mal."

Dass Klopp dennoch kein Freund der hohen Ablösesummen ist, blitzte im Interview mit "DAZN" vergangenen Sommer durch, als er eine Obergrenze zum Thema machte. "Die einfachste Lösung ist eine Regel: Wohin soll's gehen? Wo soll es aufhören? Da können sich die Top-Vereine zusammensetzen und dann brauchen wir uns nicht weiter aufregen."


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