Glasner: "Werden hart mit uns ins Gericht gehen"

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Das hat sich Oliver Glasner wohl anders vorgestellt!

Das Debüt des neuen Frankfurt-Cheftrainers im DFB-Pokal am Sonntag ging nämlich mächtig in die Hose. Völlig überraschend musste sich die Eintracht Drittligist Waldhof Mannheim 0:2 geschlagen geben (Spielbericht >>>).

"Der Sieg der Mannheimer war verdient", gibt Oliver Glasner nach seinem verkorksten Pflichtspiel-Debüt zu. "Wir haben es einfach über längere Zeit nicht geschafft, Torgefahr zu entwickeln. Es war ein sehr, sehr enttäuschender Nachmittag. Wir haben heute vieles schlecht gemacht."

Ein schneller Gegentor-Doppelschlag zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte die Eintracht kräftig ins Wanken. Ein Schock, von dem sich die Hessen nicht mehr erholten.

"Nach dem zweiten Gegentor haben wir den Kopf und die Struktur verloren", sagte Glasner, der zu allem Überfluss auch noch eine Gelb-Rote Karte für ÖFB-Verteidiger Martin Hinteregger beklagen musste.

Glasner will hart durchgreifen

Eintracht Frankfurt steht vor dem Start in die Bundesliga, der bereits kommenden Samstag (18:30 Uhr) gegen Borussia Dortmund erfolgen wird, eine Menge Arbeit bevor.

Oliver Glasner versprach, in der Aufarbeitung der beschämenden Pokal-Schlappe hart durchgreifen zu wollen. "Wir werden sehr, sehr hart mit uns ins Gericht gehen", so der österreichische Coach.

Kleiner Hoffnungsschimmer: Auch Glasners Vorgänger Adi Hütter legte bei seinem Frankfurt-Debüt 2018 einen kapitalen Fehlstart im DFB-Pokal hin und verlor mit 1:2 gegen den SSV Ulm. Noch im gleichen Jahr zog Frankfurt unter anderem ins Europa-League-Halbfinale ein.


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