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NEWS
Gelb-Rot für ÖFB-Legionär Kobald bei Pokal-Krimi
Der Hamburger SV ringt den Karlsruher SC im Duell zweier Zweitligisten in einem wahren Thriller mit 3:2 nach Elfmeterschießen nieder und zieht ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Nach 120 Minuten ist es 2:2 gestanden.
Einer der Hauptdarsteller der Partie ist Karlsruhes ÖFB-Legionär Christoph Kobald, der in Minute 71 mit Gelb-Rot vom Platz fliegt und zusehen muss, wie sein Team in Unterzahl kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert und in die Verlängerung muss.
Aber der Reihe nach. Der HSV macht zwar mehr fürs Spiel, aber der KSC ist gefährlicher und geht in Minute 40 durch einen direkten Freistoß von Heise in Führung. Mit einem Abstauber erhöht Hofmann (50.).
Glatzel verkürzt jedoch in Minute 52 umgehend per Kopf und sollte auch an diversen weiteren Szenen beteiligt sein.
Schon in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sieht Kobald für ein Foul an Glatzel Gelb. In Minute 68 geht der 28-Jährige nach einem Kontakt mit dem Österreicher im Strafraum zu Boden. Referee Zwayer entscheidet auf Strafstoß, bleibt auch nach Video-Studium dabei und schickt Kobald vom Feld.
Goalie Gersbeck hält jedoch den fälligen Elfmeter von Kittel. Dem HSV gelingt aber trotzdem noch der Ausgleich. In Minute 91 rettet Glatzel mit seinem zweiten Treffer die Norddeutschen in die Verlängerung.
In selbiger hält das Abwehrbollwerk des KSC, weswegen das Match ins Elfmeterschießen geht. Dort vergibt zwar Schonlau den ersten Hamburger Versuch, doch alle weiteren Hanseaten treffen.
Beim KSC scheitern hingegen die letzten drei Schützen Wanitzek, Gordon und O'Shaughnessy.