Leverkusen blamiert sich gegen Lotte

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In der 2. Runde des DFB-Pokals blamiert sich Leverkusen bei den Sportfreunden Lotte (3. Liga) nach 2:2 mit 3:4 im Elferschießen.

Volland trifft doppelt (25., 95.), das zweite Tor legt Baumgartlinger auf, der wie Özcan und Dragovic durchspielt. Der Verteidiger sieht vor dem 2:2 durch Lottes Freiberger (105.) nicht gut aus, wird von Assistgeber Rosinger locker abgeschüttelt.

Özcan hält im Elferschießen zwei Mal, Baumgartlinger verschießt den entscheidenden.

Lotte spielte ab Minute 79 in Unterzahl.

ÖFB-Goalies im Mittelpunkt

Sandhausen überrascht gegen Freiburg und gewinnt nach einem 3:3 per 4:3 im Elferschießen. ÖFB-Goalie Marco Knaller hält zwei Mal, Petersen schießt über das Tor.

Und auch bei Würzburg gegen 1860 München (0:0, 3:4 n.E.) ist ein ÖFB-Goalie beim Elferschießen mit dabei: Jörg Siebenhandl hält einen und ist bei zwei weiteren dran. Das reicht aber nicht.

Bielefeld gewinnt bei Dynamo Dresden 1:0.

Bayer sehr enttäuschend

Leverkusen, für das auch Aleksandar Dragovic durchspielte, war schon in den 120 Minuten vor dem Elferschießen spielerisch enttäuschend.

Kevin Volland hatte die Gäste zunächst mit seinem ersten Pflichtspieltor für Leverkusen in Führung gebracht (25.), doch der Außenseiter spielte mutig nach vorne. Das 1:1 erzielte Leverkusens Roberto Hilbert per Eigentor (47.). In der Verlängerung traf dann erneut Volland für die Gäste (95.), doch Lotte kam in Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte durch Kevin Freiberger zurück (105.+1).

Im Elfmeterschießen scheiterten auf Leverkusener Seite neben Baumgartlinger auch Volland und Charles Aranguiz.


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Der Drittliga-Aufsteiger kassiert damit nicht nur eine Prämie in Höhe von 630.000 Euro, sondern verschärfte auch die sportliche Krise der Leverkusener: Ohne den gesperrten Trainer Roger Schmidt, der das Spiel im Mannschaftsbus verfolgte, war es für Bayer der früheste Cup-Knockout seit dem Erstrunden-Aus in der Saison 2011/12.

In der Bundesliga verlor die Werkself zuletzt zwei Mal in Folge, liegt nur auf Rang elf. In der Champions League ist man nach drei Spielen noch ohne Sieg.

Knaller der Held in Freiburg

In Sandhausen hielt Knaller im Elferschießen zweimal, Freiburg war überhaupt erst durch einen unberechtigten Strafstoß kurz vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung gekommen.

Der Norweger Mats Möller Daehli schoss Freiburg zwar in Führung (21.), Tim Kister nach einer Ecke (39.), Andrew Wooten (53.) und Richard Sukuta-Pasu (64.) drehten die Partie für den Zweitligisten, der von Kapitän Stefan Kulovits angeführt wurde.

Der eingewechselte Vincenzo Grifo (76.) sowie Stürmer Nils Petersen (82./Foulelfmeter) glichen für die defensiv teils desolaten Freiburger aus. In der Verlängerung fielen keine Tore mehr.

In zwei Zweitligaduellen siegte Arminia Bielefeld mit Manuel Prietl bei Dynamo Dresden 1:0 (0:0), 1860 München setzte sich bei den Würzburger Kickers von Goalie Jörg Siebenhandl nach torlosen 120 Minuten im Elferschießen mit 4:3 durch.


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