Kalajdzic "Man of the Match"
Extralob für den Angreifer gab es von seinem Trainer Pellegrino Matarazzo, der ihm die "Man of the Match"-Trophäe überreichte. "Welche Ehre, Dankeschön", war Kalajdzic überglücklich mit dem gelungenen Jahresabschluss für sich selbst und das ganze Team. Kalajdzic zum knappen Sieg: "Die Mannschaft hat aber heroisch verteidigt und uns den Sieg gesichert."
Den Sprung in die höchste Fußballliga Deutschlands schaffte der Stürmer mit einer beeindruckenden Leichtigkeit, was ihm im Herbst die erste Einberufung in den Kader des ÖFB-Nationalteams einbrachte. Auch Matarazzo war mit der Entwicklung seines Stürmers zufrieden. "Sasa ist auf einem sehr guten Weg, er hatte Höhen und Tiefen, jetzt ist er wieder voll da", und fügte an: "Man sieht seine Qualität, er kann trotz seiner Größe auch richtig kicken."
Nicht nur das Erscheinungsbild seines Stürmers, mit 2 Metern Körpergröße, sondern auch dessen Art hinterlassen bei seinem Trainer Eindruck: "Er ist ein netter, lieber Junge, der ein gewisses Mitteilungsbedürfnis hat."
Kalajdzic kämpft sich nach schwieriger Zeit in Rekord-Tempo zurück
Passend dazu äußerte sich Kalajdzic auch zur schwierigen Zeit infolge seiner Kreuzbandverletzung: "Es war ein harter Weg und eine Riesenherausforderung, das zu bewältigen, aber ich habe es mit der Unterstützung meiner Familie, Lebensgefährtin und des Vereins geschafft."
Weil er "weiß, was er kann", habe er auch in der dunklen Zeit nicht an sich gezweifelt. Zurecht wie sich beim Sieg gegen Freiburg wiedereinmal herausstellte. Mit seinem Tor gegen die Breisgauer hat er das Verletzungskapitel mit der Mannschaft von Christian Streich endgültig abgehakt.