Verpokert? BVB steigt aus Verhandlungen um El Mala aus
Die Dortmunder sind mit ihrem fünften Angebot für Said El Mala gescheitert. Der FC Köln lehnte ein Angebot für über 55 Millionen Euro ab.
Borussia Dortmund wird vorerst nicht weiter versuchen, Said El Mala vom 1. FC Köln zu verpflichten.
Wie die "Bild" und "Sky" berichten, wurde das Angebot von Dortmund, das mit Boni über 55 Millionen Euro hoch gewesen sein soll, abgelehnt.
Schon seit rund zwei Monaten waren die Schwarz-Gelben an El Mala (19) dran. Es war das mittlerweile fünfte verbesserte Angebot des Vizemeisters.
"Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten"
Geschäftsführer Sport Lars Ricken sagte gegenüber der "WAZ": "Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden."
"Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen", führte Ricken weiter aus.
Köln fordert fixe Ablöse von 50 Millionen Euro
Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen die Kölner mindestens 50 Millionen Euro als feste Summe für den jungen Flügelspieler fordern.
Diese Summe hätte der BVB nur durch "realistisch erreichbare Boni" erreicht. Somit kommt aktuell für den "Effzeh" kein Verkauf in Frage. Ein Abgang für 55 Millionen Euro hätte den bisherigen Rekordverkauf der Kölner um 26 Millionen Euro überboten.
Dieser bleibt somit vorerst Anthony Modeste, der 2018/19 für 29 Millionen Euro nach China gewechselt war.
Die Dortmunder sind somit weiter auf der Suche nach einem Flügelspieler. Im Raum steht wie jeden Sommer Jadon Sancho. Aber auch Ethan Nwaneri von Arsenal oder Ibrahim Mbaye von PSG sind im Gespräch.