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Manuel Pfeifer spricht über Chaos-Aus bei 1860 und Vereinssuche

Der ÖFB-Kicker ist aktuell ohne Klub. Der Hartberger hat schon das ein oder andere Angebot abgelehnt.

Manuel Pfeifer spricht über Chaos-Aus bei 1860 und Vereinssuche Foto: © IMAGO / Oryk HAIST

Manuel Pfeifer (26) wagte im Sommer 2025 den Sprung vom TSV Hartberg in die 3. Liga nach Deutschland zum TSV 1860 München.

Nach dem Finanzchaos samt Zwangsabstieg ist der Profivertrag des Hartbergers jetzt nicht mehr gültig. Über die Vorgangsweise des Vereins war er alles andere als begeistert, wie der dem "kicker" verrät.

Kritik an 1860

"Wir Spieler haben alles über die Medien erfahren, kein Sportdirektor, kein Präsident hat mit uns geredet, in keiner WhatsApp-Gruppe haben wir irgendeine Nachricht bekommen. Ich bin mit meiner Freundin im Hotel gesessen, als der Paukenschlag gekommen ist", so der Linksverteidiger.

Auch danach habe sich niemand mehr gemeldet. "Das, muss ich sagen, war schon letztklassig", findet er deutliche Worte.

Angebote wurden abgelehnt

Noch hat Pfeifer keinen neuen Klub gefunden. "Bisher war nicht das Richtige dabei, einiges habe ich schon abgesagt", verrät er.

Der Abwehr-Mann sei aber nicht ins Ausland gegangen, um nach einem Jahr wieder zurückzukehren. Grundsätzlich sei er aber offen.

"Ich habe schon noch Ziele und Träume, aber von diesen Ligen gibt es aktuell noch keine Anfragen. In einer exotischen Liga sehe ich mich noch nicht, ich bin noch in keinem Alter, in dem das vielleicht interessant wird", so Pfeifer.

Wenig Worte zu Hartberg-Rückkehr

Eine mögliche Rückkehr zu seinem Heimatverein Hartberg und Ex-Trainer Schopp kommentiert er nur mit den Worten: "Ich schätze ihn und bin ihm dankbar, was er mir ermöglicht und auch beigebracht hat. Ohne ihn wäre ich nicht so weit gekommen. Aber mehr möchte ich dazu nicht sagen."

In München absolvierte er 19 Pflichtspiele. Wo er kommende Saison aufläuft, bleibt abzuwarten.

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