Burgstaller kratzt an Liga-Spitzenwert

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Guido Burgstaller ist auf Schalke mit zwei Toren in vier Spielen auf dem Weg zum Fanliebling. Wird es gefährlich, ist der ÖFB-Legionär zur Stelle - das belegt auch die Statistik.

Nur Robert Lewandowski schießt in der deutschen Bundesliga öfter pro Spiel als Burgstaller - der Pole kommt auf einen Schnitt von 4, Burgstaller hält bei 3,8 Schüssen.

Danach folgen mit Pierre-Emerick Aubameyang und Anthony Modeste weitere Hochkaräter.

Damit wird es auch für Marcel Koller spannend, wenn er zur Kaderbekanntgabe für das WM-Quali-Heimspiel gegen Moldawien am 24.3. geht.

Erst im Kader, dann raus

Zuletzt spielte Burgstaller im März 2016 für das ÖFB-Team, für die EURO und die WM-Quali reichte es (bislang) nicht. Obwohl "Burgi" beim 1. FC Nürnberg im Herbst in 16 Spielen 14 Mal traf und noch immer Führender der Torschützenliste in der zweiten deutschen Bundesliga ist. Auf Schalke hält er nun bei zwei Toren in vier Spielen.

Ende Januar flog Koller nach Gelsenkirchen, um das ÖFB-Trio Burgstaller, Schöpf und Lindner bei Schalkes Duell mit Eintracht Frankfurt zu beobachten.

Seitdem wurde Burgstaller immer mehr zum Fixpunkt in Schalkes Offensive, mit einem statistischen Schönheitsfehler: 3,3 Ballverluste pro Spiel bringen den Österreicher auch hier ins "Spitzenfeld" - konkret auf Platz drei, nur Daniel Caligiuri und Raul Bobadilla verlieren den Ball im Schnitt öfter.

"Von Anfang an wohlgefühlt"

"Es ist schon ein Sprung aus der zweiten Liga, aber ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und bin von der Mannschaft gut aufgenommen worden", sagt Burgstaller über seine Umstellung.

Angesichts des aktuellen Schalker Lazaretts - Klaas-Jan Huntelaar feierte im Finish des Spiels gegen die Hertha sein Comeback, Breel Embolo und Franco di Santo werden noch längere Zeit fehlen - muss Burgstallers derzeitiger Stammplatz nicht ewig währen.

"Es ist schwierig zu sagen, wie die Mannschaft dann (wenn alle fit sind, Anm.) aussehen wird", sagt "Burgi" selbst.

Aber so oder so - er ist angekommen. Oder wie es Alessandro Schöpf ausdrückt: "Guido passt sehr gut zu Schalke, man sieht wie gut er für uns ist."

Im März wird zu sehen sein, ob das auch für das Nationalteam gilt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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