Schicker über den Machtkampf bei Hoffenheim: "Kasperltheater"
Der österreichische Funktionär äußert sich vor dem Spiel gegen den FC Bayern erneut zum internen Machtkampf in Sinsheim.
Sportlich läuft es bei der TSG 1899 Hoffenheim so gut, wie seit langem nicht.
Und trotzdem begleiten den Klub erneut Machtkämpfe im Hintergrund. Interimspräsident Christoph Henssler soll laut der "Bild" die Führungsstruktur verändern. Es steht im Raum, dass Andreas Schicker von seinem Posten als Geschäftsführer abberufen werden könnte.
Schicker "Ich finde es schade"
Vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Bayern München bezieht TSG-Geschäftsführer Schicker erneut Stellung zum Machtkampf und der Berichterstattung darüber. "Ich finde es sehr schade, die Mannschaft hat es sich verdient, dass über sie gesprochen wird", meint er.
Details zu den Geschehnissen im Hintergrund erzählt Schicker nicht, aber er betonte: "Es sind Dinge vorgefallen, die ich selbst nicht nachvollziehen kann. Am Ende ist es - wie man in Österreich sagen würde - ein Kasperltheater."
Bei Hoffenheim will der Österreicher grundsätzlich "gerne bleiben", aber "definitiv" nur in seiner aktuellen Rolle als Geschäftsführer. Für die Sitzung am morgigen Montag ist Schicker trotz allem gut gestimmt: "Fakt ist, dass Dietmar Hopp (49 Prozent der Stimmrechte, Anm.) mit 100 Prozent hinter mir steht. Und die 51 Prozent vom e.V.: Da ist es auch so, dass mir Frank Engelhardt das Vertrauen ausgesprochen hat."