Nach Traum-Debüt: Auszeichnung für Gregoritsch

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Das erste Pflichtspiel in 2020 wird Michael Gregoritsch so schnell nicht vergessen.

Nach einer katastrophalen Hinrunde beim FC Augsburg mit sechs Einsätzen und keiner Torbeiteiligung zog es den 25-jährigen Offensivmann per Leihe zum FC Schalke 04. Dort bekam der Grazer zum Rückrundenauftakt der deutschen Bundesliga von Cheftrainer David Wagner auf Anhieb die Startelftauglichkeit.

Ein Vertrauensbeweis, den Österreichs Teamspieler mit je einem Treffer und Assist sowie einer famosen Rettungstat gerecht werden konnte.

Gregoritsch: "Debüt-Trikot in der Wäsche"

Ein besseres Debüt für "Königsblau" hätte sich Gregoritsch wohl nicht erträumen können. Zunächst kratzte er einen Kopfball von Gladbachs Thuram von der Linie, kurz nach der Pause assistiert er mit einem öffnenden Pass für Serdar und besorgt anschließend den 2:0-Endstand persönlich.

In der 90. Spielminute war Gregerls erster Arbeitstag in Gelsenkirchen zu Ende. Unter tosendem Applaus verließ er das Spielfeld. Auf den Gedanken, sich sein Debüt-Trikot mit der Rückennummer 11 zu sichern und es an einem Ehrenplatz aufzubewahren, dachte der Steirer in der Hitze des Augenblicks nicht.

"Gute Idee, aber ich hatte es schon in den Wäschekorb geworfen", sagt er nach dem Heimerfolg. Für seinen beherzten Auftritt schaffte es Gregoritsch sogar in die "Kicker-Elf des Tages" und erhielt die Note 1,5.

Wagner: "Gregoritsch bringt gefährlichen Mix mit"

In der aktuellen Winter-Transferperiode mussten mit Mark Uth, Steven Skrzybski und Fabian Resse drei Angreifer Schalke verlassen. Mit Gregoritsch wurde die Lücke bloß mit einem Kicker aufgefüllt. An Qualität eingebüßt soll Schalke indes nicht haben.

"Michael liefert uns als Linksfuß mit seiner Größe, seiner Kopfballstärke und seiner Abschlussqualität einen gefährlichen Mix, den wir so bisher nicht hatten", zeigt sich Wagner vom Österreicher begeistert. "Man hat schon im Trainingslager gemerkt, dass er Lust hat zu kicken."

Bereits mit seinem ersten Auftritt gelang es Gregoritsch, seine neuen Coach zu überzeugen: "Er (Gregoritsch, Anm.) ist sehr fußballschlau."

Nächster Streich bei den Bayern?

Im S04-Dress aufzulaufen sei für Gregoritsch "eine Riesenchance". Wie es für den ÖFB-Stürmer nach dem Sommer weitergeht, bleibt vorerst unklar. Schalke konnte sich im Leihvertrag keine Kaufoption sichern, wodurch Gregerl im Sommer wieder zurück nach Augsburg muss.

An die Zukunft möchte der ehemalige Kapfenberg-Kicker nicht denken. "Wenn du schlecht spielst, nützt dir auch keine Kaufoption", meinte der 26-Jährige bereits im Schalke-Trainingslager.

Am Samstag gastiert "Königsblau" beim FC Bayern, wo die Schalke-Anhängerschaft auf die nächste Gregoritsch-Show hofft.

Textquelle: © LAOLA1.at

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