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Kalajdzic nach Doppelpack: "War zu wenig"

Kalajdzic nach Doppelpack: "War zu wenig" Foto: © getty

Der VfB Stuttgart muss nach dem Pokal-Aus unter der Woche gegen Borussia Mönchengladbach, am Wochenende gegen Bayer Leverkusen die nächste Niederlage einstecken.

Gegen die "Werkself", die im Pokal ebenfalls nach einer blamablen Schlappe gegen Regionalligist Essen die Segel streichen musste, setzt es am Samstag eine klare 2:5-Pleite (Spielbericht >>>). 

Nach einer äußerst schwachen ersten Halbzeit aus Sicht der Schwaben und einem Rückstand von 0:2 zur Halbzeit drehte Stuttgart in Halbzeit zwei jedoch nochmal auf. Hauptakteur war ÖFB-Stürmer Sasa Kalajdzic, der beide VfB-Tore erzielte.

"Ich bin zwar froh, dass ich frischen Wind in die Partie bringen konnte und zwei Tore erzielt habe. Mir ist es aber lieber, wenn die Mannschaft erfolgreich ist", sagt der in der 22. Minute für seinen verletzten Kollegen Nicolas Gonzalez eingwechselte Sasa Kalajdzic auf der Klub-Homepage des VfB Stuttgart.

Kalajdzic kritisiert erste Hälfte

Jedes Mal, wenn Stuttgart in der zweiten Halbzeit durch einen Kalajdzic-Treffer jedoch wieder herankam, zog Leverkusen auf der Gegenseite fast postwendend nach und brachte das Spiel für die Schwaben wieder außer Reichweite.

"Immer wenn wir heute das Gefühl hatten, dass wir noch einmal dran sind, hat Leverkusen konsequent unsere Fehler ausgenützt", sagt der ÖFB-Stürmer.

Im Endeffekt habe man das Spiel aber vermutlich bereits in der ersten Halbzeit verloren, wie Sasa Kalajdzic meint: "In der ersten Hälfte war es von uns allen zu wenig. Nach der Pause haben wir aber gut gekämpft, gut Fußball gespielt und haben Tore geschossen. Der Sieg der Leverkusener geht aber in Ordnung, wenn man die beiden Spielhälften betrachtet."

Viel Diskussion um möglichen VfB-Elfer

Der Wendepunkt der Partie ereignete sich vermutlich kurz vor dem 3:1 für Leverkusen, wieder war Sasa Kalajdzic beteiligt. Der Mittelstürmer schoss seinem Gegenspieler im gegnerischen Strafraum den Ball aus kurzer Distanz klar an die Hand. Das Schiedsrichterteam ließ jedoch weiterspielen, wenige Sekunden später traf Leverkusen. Auch nach Überprüfung des VAR blieb die Entscheidung bestehen. Statt einem möglichen 2:2 also 3:1 für Leverkusen.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat zeigt sich nach dem Spiel über diese Entscheidung empört: "Wir kommen super aus der Pause, machen das 1:2 und dann war es unseres Erachtens ein glasklarer Handelfmeter. Klare Fehlentscheidung."

"Eine Hand des Verteidigers hat über der Schulterhöhe nichts zu suchen. Das ist ein klarer Elfmeter und extrem bitter für uns", sieht Stuttgart-Keeper Gregor Kobel die Sache ganz ähnlich.

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