Kalajdzic kritisiert erste Hälfte
Jedes Mal, wenn Stuttgart in der zweiten Halbzeit durch einen Kalajdzic-Treffer jedoch wieder herankam, zog Leverkusen auf der Gegenseite fast postwendend nach und brachte das Spiel für die Schwaben wieder außer Reichweite.
"Immer wenn wir heute das Gefühl hatten, dass wir noch einmal dran sind, hat Leverkusen konsequent unsere Fehler ausgenützt", sagt der ÖFB-Stürmer.
Im Endeffekt habe man das Spiel aber vermutlich bereits in der ersten Halbzeit verloren, wie Sasa Kalajdzic meint: "In der ersten Hälfte war es von uns allen zu wenig. Nach der Pause haben wir aber gut gekämpft, gut Fußball gespielt und haben Tore geschossen. Der Sieg der Leverkusener geht aber in Ordnung, wenn man die beiden Spielhälften betrachtet."
Viel Diskussion um möglichen VfB-Elfer
Der Wendepunkt der Partie ereignete sich vermutlich kurz vor dem 3:1 für Leverkusen, wieder war Sasa Kalajdzic beteiligt. Der Mittelstürmer schoss seinem Gegenspieler im gegnerischen Strafraum den Ball aus kurzer Distanz klar an die Hand. Das Schiedsrichterteam ließ jedoch weiterspielen, wenige Sekunden später traf Leverkusen. Auch nach Überprüfung des VAR blieb die Entscheidung bestehen. Statt einem möglichen 2:2 also 3:1 für Leverkusen.
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat zeigt sich nach dem Spiel über diese Entscheidung empört: "Wir kommen super aus der Pause, machen das 1:2 und dann war es unseres Erachtens ein glasklarer Handelfmeter. Klare Fehlentscheidung."
"Eine Hand des Verteidigers hat über der Schulterhöhe nichts zu suchen. Das ist ein klarer Elfmeter und extrem bitter für uns", sieht Stuttgart-Keeper Gregor Kobel die Sache ganz ähnlich.