Flicks spontane Aktion: "Nicht weiter rumeiern"

Flicks spontane Aktion: Foto: © getty
 

Bayern-Trainer Hansi Flick ist nach der scharfen Rüge durch den Klub-Vorstand bemüht, die angespannte Atmosphäre beim deutschen Rekordmeister nicht weiter zu befeuern.

Der Coach bat am Montag zu Beginn der Video-Pressekonferenz zum Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen, keine Fragen zu den Diskussionen um seinen Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung zum Saisonende und der Stellungnahme des Vereins zu stellen.

"Es gibt nichts dazu zu sagen", sagte Flick.

Nach dem 3:2 am Samstag in Wolfsburg hatte Flick seinen vorzeitigen Abschiedswunsch trotz eines noch bis 2023 laufenden Vertrages erst der Mannschaft von ÖFB-Teamspieler David Alaba mitgeteilt und dann auch der Öffentlichkeit.

Das war gegen die intern getroffene Absprache, das erst nach der laufenden Woche mit den Spielen gegen Leverkusen und in Mainz bekanntzugeben. Die "einseitige Kommunikation" durch Flick wurde vom Vorstand um Karl-Heinz Rummenigge "missbilligt".

Flick: "Eine spontane Sache"

Flick erläuterte sein Handeln nochmals.

"Es war für mich einfach wichtig, dass die Spieler es von mir wissen, weil ich schon im Flurfunk mitbekommen hatte, dass das durchgesickert ist. Deswegen war es für mich eine spontane Sache, dass ich nach dem Spiel die Mannschaft informiert habe. Und danach war es für mich auch der logische Schritt, den Medien und damit der Öffentlichkeit zu sagen, dass es so ist, damit ich nicht weiter rumeiern muss", sagte er.

Trotz der aktuellen Dissonanzen glaubt Flick, dass Mannschaft, Vereinsführung und Trainerteam den programmierten Meistertitel am Saisonende "gebührend feiern" könnten.

"Wir haben dann Hervorragendes geleistet in den letzten zwei Jahren und können das feiern - gemeinsam", sagte Flick. Er wird als designierter Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw nach der Europameisterschaft gehandelt.

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang »

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