Bayern verurteilt "Hetze" gegen Salihamidzic

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Die Personalie Hasan Salihamidzic hat beim FC Bayern München zuletzt eine Menge Staub aufgewirbelt.

Immerhin war es mutmaßlich der Zwist zwischen ihm und Cheftrainer Hansi Flick, der Letzterem zu einer Abschiedsverkündung mit Saisonende bewegte - ganz zum Unmut vieler Bayern-Anhänger, die sich größtenteils einen Rollentausch gewünscht hätten.

Während Flick die Bayern nach Saisonende höchstwahrscheinlich verlassen wird, sitzt Salihamidzic weiter fest im Sattel. So kam es auch zum Schritt, dass eine Fan-Petition ins Leben gerufen wurde, die den sofortigen Rücktritt von Sportvorstand Salihamidzic fordert.

Bayern-Präsident Herbert Hainer versucht der hitzigen Situation etwas Luft aus den Segeln zu nehmen, missbilligt das Vorgehen der Fans aufs Schärfste. "Der FC Bayern stellt sich geschlossen und mit Nachdruck gegen Anfeindungen in Richtung Hasan Salihamidzic", so Hainer.

"Sachliche Kritik ist selbstverständlich immer zulässig. Persönliche Angriffe und Hetze verurteilen wir allerdings auf das Schärfste - dafür gibt es beim FC Bayern nicht den geringsten Platz", verteidigt der Bayern-Präsident den seit 2017 im Amt befindenden Sportvorstand.

"Wir verstehen alle, dass der Trainer neue Spieler verlangt, und auch Topspieler, damit wir dieses Niveau halten. Aber wir haben seit dem 8. März eine Pandemie und keine Zuschauer mehr in den Stadien," erklärte Hainer beim ersten Mitgliederdialog des Rekordmeisters.


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