Prödl: "Werder braucht ein Wunder"

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Ex-ÖFB-Nationalspieler Sebastian Prödl, der mittlerweile bei Udinese Calcio unter Vertrag steht, verfolgt die Situation bei seinem abstiegsbedrohten Ex-Klub Werder Bremen mit Sorge. "Ich bin Werder noch sehr verbunden und leide sehr mit. Das Werder-Herz tut weh", sagt der Innenverteidiger zur aktuellen Tabellensituation der Hanseaten in der "NDR 2 Bundesligashow".

Nach der 1:4-Niederlage gegen Bayer Leverkusen fehlen Werder bei noch neun ausstehenden Spielen fünf Punkte auf den Relegationsplatz und sogar schon neun Zähler auf das rettende Ufer. Die Bremer haben zwar ein Spiel weniger als die Abstiegskonkurrenz bestritten, die Situation ist dennoch mehr als prekär.

"Die Situation gestaltet sich mehr als dramatisch", meint Prödl, der kaum noch Hoffnung für seinen Ex-Klub sieht. "Ich bin ein positiv denkender Mensch, ich bin Optimist. Ich hoffe noch auf den Klassenerhalt, aber wenn man realistisch an die Sache rangeht, braucht man schon ein Wunder."

Den Neustart der Bundesliga hat Prödl, der von 2008 bis 2015 für Werder aktiv war, mit Interesse verfolgt. "Ich bin froh, dass Deutschland diesen Schritt gewagt hat", sagt der Österreicher. Bezogen auf internationale Wettbewerbe meint er aber auch, die deutsche Bundesliga habe "einen extremen Wettbewerbsvorteil", wenn Länder wie "Italien, England und Frankreich da komplett hinterherhinken". Prödl sagt: "Das treibt einen Riesenkeil in die Fußballwelt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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