Zorc über Aubameyang: "Nicht mehr tolerabel"

Zorc über Aubameyang: Foto: © getty
 

Pierre-Emerick Aubameyangs dritte Suspendierung binnen etwas mehr als einem Jahr lässt den Geduldsfaden der BVB-Verantwortlichen kürzer werden.

Borussia Dortmunds Sportchef Michael Zorc platzt bei "Sky" der Kragen: "Der Trainer hat die Abläufe detailliert erklärt, wir stehen voll dahinter. Ich sehe es sogar noch in einem längeren und größeren Kontext. Undiszipliniertheiten, Verfehlungen - irgendwann ist ein Punkt erreicht, wo man das nicht mehr tolerieren kann, da sind wir jetzt auch angelangt."

"Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht"

Unter Ex-Trainer Peter Bosz hatte der Gabuner am 17. November im Duell mit dem VfB Stuttgart keine Berücksichtigung gefunden, da er zu spät zum Abschlusstraining erschienen war.

Unter Trainer Thomas Tuchel hatte er zudem am 2. November 2016 beim 1:0-Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon gefehlt, da er trotz eines Verbots des Coaches an einem freien Tag nach Mailand geflogen war.

Nun stand er beim 0:0 gegen Wolfsburg nicht im Kader. Was genau im Top-Stürmer vorgeht, können die Verantwortlichen nicht erklären.

"Das war alles in einem relativ kurzen Zeitraum, praktisch fast in einem Jahr. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht", verrät Zorc. "Wir hatten auch heute ein kontroverses Gespräch geführt. Diese Verhaltensweise habe ich über Jahre bei ihm nicht gesehen, er war diszipliniert und professionell. Die jetzige Art ist von unserer Seite nicht zu tolerieren."

"So kann das nicht weitergehen"

Nicht nur sportlich, auch monetär wird Aubameyang sanktioniert.

Dass dieser möglicherweise einen Transfer erzwingen will, kann Zorc nicht bestätigen, aber für ihn steht fest: "Wir brauchen keine Spekulationen anstellen. Aber klar ist: So kann das nicht weitergehen."

Deshalb muss etwas geschehen, bei Aubameyang ein Umdenken stattfinden. Sollte dies der Fall sein, steht einer Rückkehr nichts im Weg. "Nächste Woche gibt es eine neue Chance zu zeigen, dass er bereit ist", lässt Trainer Peter Stöger die Türe für den Top-Torschützen offen.

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