Borussia Dortmund suspendiert Aubameyang wieder

Borussia Dortmund suspendiert Aubameyang wieder Foto: © getty
 

Schon wieder!

Borussia Dortmund wird das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ohne Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang bestreiten.

Der Gabuner ist zum wiederholten Mal suspendiert worden und steht damit nicht im Matchkader.

Disziplinäre Gründe veranlassten die Verantwortlichen rund um Trainer Peter Stöger zu dieser Entscheidung.

Wie "Bild" berichtet, soll Aubameyang am Samstag nach dem Abschlusstraining die Mannschaftsbesprechung geschwänzt und das BVB-Gelände vorzeitig verlassen haben.

"Dann spielt halt ein anderer, der heiß und fokussiert ist"

"Es war eine relativ wichtige Sitzung, welcher er ferngeblieben ist", begründet Stöger seine Entscheidung bei "Sky".

Aubameyang erfuhr erst am Spieltag davon, die Sitzung war am Samstagabend. "Er war trotzdem ein wenig überrascht, da es intern geblieben ist. Er hat das für sich nicht so wahrgenommen. Das Treffen war offensichtlich angekündigt und keine Überraschung. Das wollen wir anstoßen. Wenn er nicht dabei sein will, dann spielt halt ein anderer, der heiß und fokussiert ist."

In diesem Fall ist es Alexander Isak.

"Wissen genau, dass es nicht so ist"

Wie Aubameyang sein Fernbleiben begründete? "Er hat angemerkt, dass er es vergessen hätte. Aber wir wissen genau, dass es nicht so ist", so Stöger. Das Meeting wurde über diverse Kanäle angekündigt: Verbal, an der Tafel, über WhatsApp.

Es handelt sich bereits um die dritte Suspendierung für Aubameyang beim BVB. Der Spieler tanzt dem Verein schon länger auf der Nase herum.

Trotzdem ist seine Rückkehr in den nächsten Spielen durchaus möglich. "Ich bin nicht nachtragend", bestätigt Stöger.

Es wird spekuliert, dass Aubameyang mit seinem Verhalten einen Abgang erzwingen will. "Das kann ich so nicht beurteilen. Wir sind davon überzeugt, dass wir aus der Gruppendynamik erfolgreich sind. Für die Zukunft ist das wichtiger und die richtige Entscheidung als immer die besten Spieler spielen zu lassen."

Türe für Aubameyang nicht zu

Beim Anschwitzen am Sonntag ließ der BVB-Coach den Stürmerstar noch mitmachen, danach teilte er ihm mit, dass er nicht dem Matchkader angehört. "Er war überrascht, hat angedeutet, dass er den Termin vergessen hätte", sagte Stöger.

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison reagierte der Klub auf ein disziplinäres Fehlverhalten des 28-Jährigen. Der hatte auch schon unter Ex-Trainer Peter Bosz am 17. November im Duell mit dem VfB Stuttgart keine Berücksichtigung gefunden, da er zu spät zum Abschlusstraining erschienen war.

Unter Trainer Thomas Tuchel hatte er zudem am 2. November 2016 beim 1:0-Sieg in der Champions League gegen Sporting Lissabon gefehlt, da er trotz eines Verbots des Coaches an einem freien Tag nach Mailand geflogen war.

Die Tür für Aubameyang ist aber nach der dritten Kurzzeit-Suspendierung nicht zu. "Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht nachtragend bin. Das bedeutet auch, dass er sich nächste Woche wieder ganz normal für die Mannschaft qualifizieren kann", verlautete Stöger. Fraglich ist aber, ob der Teamstürmer von Gabun, der in in dieser Saison in 23 Pflichtspielen 21-mal (13 Tore in der Liga) getroffen hat, das überhaupt will. Einiges scheint darauf hinzudeuten, dass er einen Winter-Transfer erwirken möchte.

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