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NEWS
Ex-Bayern-Funktionär übt Kritik an Lewy-Causa
An der Säbener Straße hat sich Matthias Sammer als einstiger Sportvorstand einen Namen gemacht, nun kritisiert der gebürtige Dresdner die Rechtfertigung nach dem Lewandowski-Abgang.
Nach vier Jahren im Sportvorstand des FC Bayern München hatte der 55-jährige Sammer die Säbener Straße im Jahr 2016 verlassen. Doch völlig losgelassen hat den Ostdeutschen der deutsche Rekordmeister nie. Nun übt der Ballon d'Or-Sieger der Saison 1996 scharfe Kritik am Umgang nach dem Lewandowski-Wechsel zum FC Barcelona.
Gegenüber dem "Bild"-Podcast "Bayern Insider" erklärt Sammer: "Dass man sagt, wenn irgendjemand weg ist, können sich die anderen entfalten. Mit so etwas kann ich nichts anfangen." Damit spricht er die Rechtfertigung von Sportvorstand Hasan Salihamidzic an, der zuvor betonte: "Ich weiß, was unsere Jungs können. Wir haben vorne viele Optionen. Jeder kann sich jetzt zeigen, jeder kann Tore machen."
Die Bayern-Stars seien laut den Verantwortlichen in der Lage, den Weggang des Top-Torjägers und Rekordbrechers "im Kollektiv zu kompensieren."
Die acht Jahre lange Lewandowski-Ära ist nach dem Wechsel-Drama zu Ende gegangen, die neue Zeitrechnung ist gerade einmal acht Spiele alt, weswegen Sammer betont: "(Eine seriöse Einschätzung zu treffen) ist einfach zu früh." Und ganz ohne Lewy-Ersatz spielen die Münchner nicht, denn mit Sadio Mane und Eric Maxim Choupo-Moting hätte man zwei Mittelstürmer im Kader.