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Statistisch legt Zulj die beste Saison seiner Karriere hin. Sein bisheriger Bestwert waren 18 Scorerpunkte (8 Tore/10 Assists) aus der Zweitliga-Saison 2015/16 im Fürther Trikot. Die vergangenen Jahre waren für den Ex-Salzburg-Profi eher durchwachsen. Bei der TSG Hoffenheim, wo er im Sommer 2017 unterschrieb, konnte er sich nie auch nur annähernd durchsetzen, die Leihzeit bei Union Berlin war okay, aber nicht überragend.
Im Winter 2019/20 wechselte der Oberösterreicher schließlich nach Bochum, wo er in dieser Saison so richtig durchstartet. Das ist anderen Klubs natürlich nicht verborgen geblieben. Zwar läuft Zuljs Vertrag noch bis Sommer 2023, die "Bild" berichtete zuletzt aber davon, dass der frühere Nachwuchsteamspieler eine Ausstiegsklausel in seinem Arbeitspapier hat.
Klubs aus Italien und der Türkei sollen sich bereits intensiv mit ihm beschäftigen. Ein konkretes Angebot liegt laut "fussballtransfers.com" aus dem Nahen Osten vor. Der al-Nasr Sports Club aus Dubai soll den Bochum-Kicker mit einem Dreijahres-Vertrag und einem richtig üppigen Gehalt locken.
Zulj hat in den kommenden Wochen die Qual der Wahl: Mit Bochum - im Aufstiegsfall - erneut einen Anlauf in der deutschen Bundesliga starten? In Dubai Millionen verdienen? Oder doch eine neue Liga?