Rapid erkämpft Remis gegen Villarreal

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Der SK Rapid ringt am 4. Spieltag der Europa League dem FC Villarreal ein 0:0 ab.

Die Spanier starten stark in die Partie, Rapid kommt nicht ins Spiel und muss sich bei Tormann Richard Strebinger bedanken, der mit drei Glanzparaden die Null hält.

Zur Pause wechselt SCR-Coach Didi Kühbauer Christoph Knasmüllner ein, was sich positiv auf das Spiel auswirkt. Die beste Chance für die Wiener findet Andrija Pavlovic vor, der nach einer Berisha-Hereingabe das Tor nur um Zentimeter verfehlt.

In der letzten Minute rettet Marvin Potzmann auf der Linie und sichert den "Grün-Weißen" einen Punkt.

Mit vier Punkten ist Rapid in der Gruppe G Letzter, hat allerdings immer noch Chancen auf den Aufstieg.

Im Parallelspiel feiert Spartak Moskau den ersten Sieg. In einem verrückten Spiel besiegen die Russen Glasgow Rangers mit 4:3.

Villarreal rotiert

Villarreals Startelf war im Vergleich zum 5:0-Triumph vor zwei Wochen nicht wiederzuerkennen, da nur vier Mann von damals von Beginn an spielten. Bei Rapid gab es dagegen nur drei Veränderungen, wobei eine - Andrei Ivan am linken Flügel anstelle von Linksverteidiger Boli Bolingoli - auch der Systemumstellung von 5-4-1 auf 4-2-3-1 geschuldet war. In der Innenverteidigung ersetzte Christopher Dibon Eigentorschütze Mateo Barac, im Sturm erhielt Andrija Pavlovic den Vorzug gegenüber Deni Alar.

Rapid gab zwar durch Ivan den ersten Warnschuss ab (11./zu zentral), anschließend waren aber die Gäste am Drücker. Zunächst brach Alfonso Pedraza auf der linke Seite durch, sein Abschluss wurde von Mario Sonnleitner hoch über die Latte gelenkt (15.).

Gleich anschließend war Schlussmann Richard Strebinger erstmals gefordert, als er einen 20-m-Weitschuss von Santiago Caseres mit einer Glanzparade in den Corner abwehrte (15.).

Auch im Eins-gegen-Eins-Duell mit Nicola Sansone reagierte der ÖFB-Ersatztormann blitzschnell und richtig (20.). Und noch ein drittes Mal musste Rapids Nummer eins in der ersten Hälfte eingreifen, wobei Daniel Raba bei seinem Abschluss ausgerechnet von Mitspieler Sansone behindert wurde (24.). Auf der Gegenseite scheiterte Veton Berisha an Goalie Andres Fernandez (33.).

Rapid schnuppert am Sieg

Nach der Pause kam Rapid besser ins Spiel und hätte beinahe über das 1:0 jubeln dürfen. Doch ein Schuss von Pavlovic zischte nach Pass von Berisha nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (53.). Pavlovic sorgte wenig später neuerlich für Gefahr, scheiterte aber an Fernandez (57.).

Vor allem im Konter setzten die Hütteldorfer immer wieder Nadelstiche, so auch vor einem Schuss von Berisha, der gerade noch geblockt wurde (67.).

Doch auch Villarreal war weiter gefährlich, etwa als "Joker" Karl Toko Ekambi den Schuss eines Mitspielers noch mit der Fußspitze erwischte (70./drüber). Im Finish ging es dann mit offenem Visier hin und her, wobei beide Mannschaften dicke Chancen vorfanden. Nach Berisha-Flanke schlug ein Ivan-Kopfball neben dem Tor ein (89.).

Im Gegenzug verfehlte ein Schuss von Santi Cazorla sein Ziel nur knapp (90.). Und tief in der Nachspielzeit rettete Marvin Potzmann für Rapid auf der Linie den Punkt (94.).

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SK Rapid - Villarreal 0:0

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