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Zawieschitzky nach irrer Parade: "Habe meinen Job gemacht"

Der Tiroler Junggoalie rettete Salzburg mit einer unglaublichen Aktion gegen Pafos die Null und damit eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel.

Zawieschitzky nach irrer Parade: "Habe meinen Job gemacht" Foto: © GEPA

Falls die sportliche Führung in Salzburg jemals Bedenken hatte, ob es die richtige Entscheidung war, dem blutjungen Christian Zawieschitzky die Nummer eins zu überlassen, sind diese seit Donnerstag ausgeräumt.

Beim Sieg zum Europacup-Auftakt der "Bullen" gegen Pafos (Spielbericht>>>) war der 19-Jährige einer der Matchwinner.

Der ÖFB-U21-Schlussmann zeigte sich nach einem schweren Fehler von Linksverteidiger Dominik Schmid in Minute 61 hellwach, als er ins Eins-gegen-Eins gegen Pafos-Stürmer Lele ging.

Eigentlich war Zawieschitzky vom Brasilianer mit einer Körpertäuschung bereits zu Boden gebracht worden, doch der Tiroler packt einen unglaublichen Reflex aus und kratzte Lele die Kugel gerade noch entscheidend vom Fuß.

Zawieschitzky: "Die Leute vorne haben das Spiel gewonnen"

Wie ist das bitte gelungen? "Mir ist nichts durch den Kopf gegangen. Es hat vielleicht komisch ausgeschaut, ich habe einfach probiert, dass ich alles reinhaue. Am Ende hat es sich ausgezahlt."

"Ich habe meinen Job gemacht und bin dankbar, dass es so aufgegangen ist. Aber im Endeffekt haben die Leute vorne das Spiel gewonnen", zeigt sich der Teenager bescheiden.

Sein Coach, Danny Röhl, schwärmt indes: "Eine überragende Aktion von 'Chris', er löst das hervorragend."

Boma: "Er hat uns gerettet"

Innenverteidiger Kevin Boma ergänzt: "Er hat heute gezeigt, warum er trotz seiner 19 Jahre unsere Nummer eins ist. Er hat uns gerettet."

Zawieschitzky hat bereits im Vorsommer bei der FIFA Klub-WM sowie bei einem Europa-League-Match gegen die Go Ahead Eagles bewiesen, dass die internationale Bühne genau die richtige für ihn ist. Auch am Donnerstag löste er viele Situationen wie ein Routinier.

"Ein guter Start in die Saison für ihn mit zwei Clean Sheets, an denen er auch unmittelbar beteiligt war. Das ist ganz wichtig für einen jungen Torwart. Er strahlt Ruhe aus und hat im Ballbesitz klare Lösungen", ist Röhl begeistert.

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