Konzepttrainer Röhl führt aus: "Wenn der Ball von der ballnahen Seite von außen nach innen kommt, wollen wir Diagonalläufe in die Box haben. Wir wollen die letzte Lauflinie immer wieder mit Laufwegen bedrohen, so hat man final zwei, drei Spieler, die den zweiten Ball aufsammeln können."
Spiel-Abbruch stand im Raum
Nach Wunsch lief am Donnerstag aber bei weitem nicht alles. Die "Bullen" kamen zwar gut in die Partie rein, wurden aber nur kurz darauf vom Salzburger Starkregen gestoppt. Erst nach einer gut zweistündigen Unterbrechung konnte mit dem Fußballspielen fortgefahren werden.
"Wir wussten nicht, ob es weitergeht oder nicht. Kurz stand auch im Raum, dass das Spiel abgebrochen wird. Es wurde schon diskutiert, um welche Uhrzeit wir morgen anstoßen", verrät Röhl.
Die lange Pause wurde dafür genutzt, um die 15 bereits absolvierten Spielminuten zu analysieren und kleinere taktische Anpassungen vorzunehmen. Nach Wiederanpfiff machte Salzburg dominant weiter, die Großchancen blieben zwar aus, der Gegner konnte aber komplett ungefährlich gehalten werden.
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Viel Luft nach oben in Halbzeit zwei
Nach Seitenwechsel gelang dies immer weniger. Pafos-Stürmer Lele nützte nach einer guten Stunde beinahe einen Aussetzer von Dominik Schmid, einzig Jungkeeper Christian Zawieschitzky hatte was dagegen.
"Eine überragende Aktion von 'Chris', er löst das hervorragend. Da kann man auch in Rückstand geraten, was zu dem Zeitpunkt nicht verdient gewesen wäre", zieht Röhl den Hut.
Dann sei es darum gegangen, das Risiko abzuwägen und die Defensive wieder zu stabilisieren, so der 37-Jährige. Verletzungsbedingt musste der Deutsche kurz darauf schon vergleichsweise früh mit Konate und Tabakovic seine beiden Edeljoker ziehen. Der Ausgang ist bekannt.
Zawieschitzkys Matchplan fürs Rückspiel: "Am besten drüberfahren"
Nun dürfen die Salzburger mit einer guten, aber keiner überragenden Ausgangslage zum Rückspiel auf Zypern fliegen.
Im Ausweichstadion von Pafos in Limassol biss sich in den letzten Jahren bereits der ein oder andere größere Name die Zähne aus - so konnte Pafos in der Vorsaison in der Champions League Slavia Prag und den FC Villarreal "zuhause" bezwingen, gegen Hajduk Split drehte der zyprische Cup-Sieger erst in der Vorwoche eine 0:2-Hinspielniederlage in einen Aufstieg um.
"Wir wissen, was uns auf Zypern blüht: Ein heißer Tanz. Trotzdem sind wir in der Lage, mit unseren Tools ein Clean Sheet zu erreichen und weiterzukommen", ist Röhl überzeugt.
Goalie Zawieschitzky ergänzt gegenüber "ServusTV" gewohnt selbstbewusst: "Wir dürfen uns auf dem Vorsprung nicht ausruhen. Wir müssen immer weitermachen und am besten drüberfahren."